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Interview 
Dunkle Wolken über dem Schweizer Automarkt

Andreas Burgener, Direktor von Auto-Schweiz, blickt sorgenvoll auf die nächsten Jahre.

Erstmals seit vier Jahren zeigt der Schweizer Automarkt Tendenzen zur Schwäche. Andreas Burgener, Direktor von Auto-Schweiz, blickt sorgenvoll auf die nächsten Jahre.

Veröffentlicht 10.12.2014

Der Schweizer Automarkt 2014 zeigt deutliche Schwäche-Tendenzen - dennoch glaubt der Importeursverband Auto–Schweiz an einen versöhnlichen Jahresabschluss. Auto-Schweiz-Direktor Andreas Burgener im BILANZ-Interview: «Ich glaube, wir können die 300'000 knapp schaffen».

Die Marke von 300'000 verkauften Neuwagen gilt als Messlatte, ob das Jahr für die Autobranche gut oder schlecht war. Zuletzt war sie im Jahr 2010 unterschritten worden. Mit per Ende November neu immatrikulierten 269'085 Autos gilt es in der Branche als fraglich, ob die 300'000 Marke erreicht wird.

«Autos werden immer besser – und bleiben länger auf der Strasse»

Als Gründe für die aktuelle Schwäche nennt Burgener drei Gründe: Erstens, «dass zur Zeit der Eurokrise viele Käufe vorgezogen wurden, weil es damals, 2011 und 2012, hohe Rabatte gab». Zweitens «werden die Autos immer besser – und bleiben länger auf der Strasse. Das Durchschnittsalter derzeit ist 8,4 Jahre und wächst stetig».

Und drittens habe die Schweiz zwar Bevölkerungswachstum, was dem Automarkt Rückenwind geben sollte, «aber davon ist ein Grossteil Zuwanderung. Und viele, die kommen, bringen ein Auto mit.»

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