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Start-up 
Dieses Start-up sorgt für besseres Verständnis

Recapp: Erika und David Imseng haben die Sprach-App entwickelt.  Nik Hunger

Recapp erstellt automatische Gesprächsprotokolle. 
Der Clou: Die App beherrscht auch Schweizer Dialekte.

Veröffentlicht 06.09.2016

Die Geschäftsidee? Recapp erstellt aus Audio­- oder ­Videoaufnahmen von mehrsprachigen oder in Dialekt geführten Gesprächen automatisch ein interaktives Protokoll, in dem relevante Informationen mit einem Klick ­gefunden werden.

Wie ist die Idee entstanden? Spracherkennung für Schweizer Sprachen und Dialekte funktioniert. Recapp sieht in der Verarbeitung von Dialekten eine grosse Marktlücke.

Warum der Name? EinWortspiel: Recapp – the app to recap.

Die Vision? Gesprochenes kann wie Geschriebenes archiviert, indexiert und durchsucht werden.

Woher stammt das Startkapital? Vonprivat.

Womit erzielen Sie die Umsätze? Mit Lizenzeinnahmen und Supportdienstleistungen.

Die grosse Stärke? Als Spin-off des Forschungsinstituts Idiap, dasauf demGebiet der multilingualen Spracherkennungweltweit führend ist, verfügt Recapp über die neuste Technologie.

Die grösste Herausforderung? Viele Schweizer glauben, dass Spracherkennung noch nicht richtig funktioniere. Das liegt aber meist nur daran, dass grosse Konzerne ihre Systeme nicht für die Schweiz optimieren.

Der bisher grösste Erfolg? Die Integration der Recapp-Sprach­erkennung in die neue Swiss­com-TV-Box, die neu Befehle in Schweizer Dialekt versteht.

Das Überraschendste bisher? Die schnelle Akzeptanz trotz anfänglich hoher Skepsis gegenüber Sprach­erkennungssystemen.

Der nächste Schritt? Die Akquisition weiterer Schweizer Parlamentskunden und die Expansion in neue europäische Märkte.

Website: www.recapp.ch // Gegründet: Oktober 2014 // Firmensitz: Martigny // Gründer: Erika Imseng (30), COO; David Imseng (33), CEO // Anzahl Mitarbeiter: 4 // Umsatzziel für 2016: sechsstellig // Profitabel ab: 2017.

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