Geschädigte haben im mutmasslichen Anlagebetrugsfall mit der Aargauer Vermögensverwalterfirma ASE nun auch eine Strafanzeige gegen die Basler Kantonalbank eingereicht. In der Anzeige der Zürcher Kanzlei Werder Viganò werden dem Institut schwerwiegende Organisationsmängel und Geldwäscherei vorgeworfen. Die Kanzlei vertritt mehr als 380 Geschädigte.

Aus den Untersuchungsakten geht hervor, dass die Bank Geldabflüsse in dubiose Aktiengeschäfte in den USA erlaubte. «Bilanz»-Recherchen ergeben, dass dabei Millionensummen auch in die Hände eines ehemaligen Geschäftspartners des mutmasslichen Anlagebetrügers Dieter Behring gelangten. Die Finma hatte bereits in einer Verfügung festgestellt, dass die Basler KB «die bankengesetzlichen Organisations- und Gewährserfordernisse schwer verletzt» habe. Gegenüber der beschuldigten Bank gilt die Unschuldsvermutung.

 

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