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Die 8 schlimmsten Fehler bei Geschäftskrediten

(für moneyland), am 2017-06-20
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Bei der Aufnahme von Firmen- und Geschäftskredite kann man viel falsch machen. moneyland.ch hat im Folgenden die grössten Fehler zusammengestellt.

1. Zinsen nicht vergleichen
Geschäftskredite sind im Gegensatz zu privaten Konsumkrediten nicht dem Konsumkreditgesetz unterstellt. Damit gibt es auch keine gesetzlich limitierten Höchstzinssätze. Die Zinssätze von Geschäftskrediten können je nach Kreditgeber und Kreditwürdigkeit der Firma 15% pro Jahr übersteigen. Umso zentraler ist ein Vergleich der Zinssätze von Geschäftskrediten, bevor Sie sich für einen Kreditgeber entscheiden.

2. Service-Gebühren nicht vergleichen
Bei der Berechnung der Kosten von Konsumkrediten kommt der so genannte effektive Jahreszinssatz zum Einsatz. Im Zinssatz eines Schweizer Konsumkredits sind also alle relevanten Kosten mit inbegriffen. Bei einem Geschäftskredit ist das anders. Hier verlangen Kreditgeber häufig zusätzliche Gebühren für die Kreditverwaltung. Diese können je nach Kredit einmalig oder wiederkehrend in Rechnung gestellt werden. Bisweilen sind diese administrativen Zusatzgebühren sogar höher als die Zinskosten.

3. Gesamtkosten nicht vergleichen
Zinsen und Verwaltungsgebühren können je nach Kredithöhe, Kreditlaufzeit und Profil Ihrer Firma (dazu gehören unter anderem Umsatz, Gewinn, Firmentyp und Firmenbonität) variieren. Manche Kreditgeber verrechnen nur wiederkehrende Gebühren, andere auch einmalige Gebühren. Aufgrund der schwächeren Regulierung kann auch die Berechnungsweise der Kreditzinsen je nach Anbieter unterschiedlich sein. Wichtig ist also, dass Sie die Gesamtkosten eines Kredits umfassend vergleichen, wie das auf moneyland.ch möglich ist.

4. Keine Offerten einholen
Die Höhe der Zinsen und Gebühren eines Firmenkredits sind stark von der Kreditwürdigkeit Ihrer Unternehmung abhängig. Im Geschäftskreditvergleich auf moneyland.ch werden die tiefst- und höchstmöglichen Zinsen und Servicekosten berechnet. Nach einem ersten Vergleich sollten Sie konkrete Offerten einholen. Nur so finden Sie die exakten Kosten heraus. Das hängt auch damit zusammen, dass die Kreditgeber Ihre Kreditwürdigkeit ganz unterschiedlich beurteilen können.

5. Zinsen und Gebühren nicht verhandeln
Während der Verhandlungsspielraum bei den stark regulierten Konsumkrediten im Allgemeinen nur sehr gering ist, sind Geschäftskredite je nach Kreditgeber Verhandlungssache. Je besser Ihre Kreditwürdigkeit, desto besser natürlich auch Ihre Verhandlungsmacht. Dabei können Ihnen Vergleichsofferten beim Verhandeln behilflich sein. 

6. Alternative Anbieter nicht berücksichtigen
Nicht nur Banken offerieren Geschäftskredite. Seit einigen Jahren sind auch alternative Online-Anbieter auf dem Schweizer Markt. Bei vielen handelt es sich um P2P-Plattformen, auf denen Nutzer ihr Geld anlegen, um es Firmen als Geschäftskredit zur Verfügung zu stellen. Die Online-Kreditgeber übernehmen die Kreditadministration und beurteilen die Kreditwürdigkeit der kreditsuchenden Unternehmungen. Online-Kreditgeber sind bei einer Kreditvergabe häufig etwas toleranter als Schweizer Banken, die in den letzten Jahren restriktivere Regeln zur Kreditvergabe implementiert haben.

7. Zu lange Laufzeit wählen
Wie bei Konsumkrediten gilt auch bei Geschäftskrediten: Je kürzer Sie auf ein Darlehen angewiesen sind, desto günstiger. Viele Firmenkredite werden nicht nur proportional mit zunehmender Laufzeit teurer. Häufig nehmen die Kosten eines Kredits mit zunehmender Laufzeit sogar überproportional zu.

8. Auf unseriöse Anbieter hereinfallen
Kreditbetrüger fühlen sich im World Wide Web wohl. Auch Schweizer Kreditnehmer werden immer wieder Opfer von vermeintlichen Kreditgebern, die häufig aus dem Ausland aus operieren. Halten Sie sich an seriöse Schweizer Kreditgeber, die Ihnen ihre Zinsen und Kosten transparent aufzeigen und erklären können.

Weitere Informationen: 
Zum Vergleich: Geschäftskredit