Die Schweizer Banken haben den Heimmarkt neu entdeckt – und lancieren ehrgeizige Wachstumspläne. Im anstehenden Verdrängungskampf betonen vor allem die grossen Player im Gespräch mit «Bilanz» ihre Ambitionen: «Wir haben als Erste unsere Strategie gezielt auf den Schweizer Markt ausgerichtet. Und wir werden weiter zulegen. Die bereits führende Position ist ein grosser Vorteil im künftigen Kampf um die Marktanteile», sagt Lukas Gähwiler, Schweiz-Chef der UBS.

«Wir wachsen schon seit 15 Jahren über dem Markt und haben dies auch weiterhin vor. Die Konkurrenz wird sicher zunehmen, doch wir werden nicht die Verlierer sein,» sagt Patrik Gisel, CEO von Raiffeisen.

Credit Suisse als Impulsgeber

Ausgangspunkt des verschärften Verdrängungskampfes ist die Ankündigung der Credit Suisse, den Schweiz-Teil als eigene Einheit teilweise an die Börse zu bringen und den in der Schweiz generierten Vorsteuergewinn bis 2018 um rund 40 Prozent zu steigern.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group (BCG) locken hierzulande zusätzliche Ertragschancen von 3,6 Milliarden Franken. Insgesamt summiert sich der Ertragspool heute auf jährlich rund 60 Milliarden Franken.

Nicht im fernen Ausland, sondern in der Schweiz selber locken vermehrte Erträge. Nun rüsten die Banken im Kampf um den Privat- und Firmenkunden massiv auf. Welche Pläne sie für den Schweizer Markt haben, lesen Sie in der neuen «Bilanz», ausnahmsweise bereits ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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