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Daniel Vasella und sein Neustart als Ranchero

Daniel Vasella: Viehzucht als neue Profession. Keystone

Daniel Vasella hat sich einen Traum verwirklicht: Der ehemalige Novartis-Präsident züchtet Rinder – in ­Uruguay. Es ist nur einer von vielen Aufenthaltsorten.

Von Erik Nolmans
02.05.2016

Als Daniel Vasella diesen Winter eines seiner seltenen Interviews gab, tat er auch seinen Bubentraum kund: «Bauer zu sein und eigene Kühe zu haben.» Diesen Traum hat sich der studierte Arzt und langjährige Pharmamanager erfüllt – in Uruguay. Das verriet ein enger Vertrauter von Vasella der «Bilanz». Vasella habe im südamerikanischen Land eine Farm erworben und betreibe Viehwirtschaft, «sehr professionell, wie alles, was er anpackt», so der Vertraute.

Uruguay gehört zu den wichtigsten Produzenten von Rindfleisch. Die Viehwirtschaft hat eine über 400-jährige Tradition im Land. Wo genau Vasella seine Farm betreibt, ist nicht bekannt.

Rätsel um Aufenthaltsort

Um seinen Aufenthaltsort macht Vasella gerne ein Rätsel. 2013 meldete er sich an seinem langjährigen Wohnort Risch im Kanton Zug ab – mit unbekannter Adresse. Einige Medien wollten wissen, er sei in die USA aus­gewandert. Doch in Novartis-Kreisen wurde schon bald vermutet, er habe absichtlich eine falsche Fährte gelegt. Aufenthaltsort war lange das Steuerparadies Monaco, berichtet wurde von zahlreichen Helikopterflügen von dort zu seinem Jagdrevier im Tirol.

Inzwischen sei er aber froh, «wieder bei meinen Kindern in der Schweiz zu sein», liess er die Sonntagspresse wissen. Sein Steuer- und Wohnsitz ist heute wieder Risch – auch wenn er viel Zeit in Südamerika verbringt.

 

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