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CS-Präsident: Keine Abspaltung des Investment Banking

Urs Rohner: «Vorkommnis bei der UBS genau studieren» (Bild: Credit Suisse)

Urs Rohner will das Investment Banking nicht abspalten. Der CS-Präsident kündigt im Gespräch mit der BILANZ aber ein umfassendes Programm zur Effizienzsteigerung an.

Von Erik Nolmans und Dirk Schütz
22.09.2011

Die Credit Suisse (CS) hält an ihrer Strategie der integrierten Bank fest. «Es wäre für die Credit Suisse die falsche Lösung, mit dem Investment Banking einfach aufzuhören oder es abzuspalten, darin ist sich der Verwaltungsrat einig», sagt CS-Präsident Urs Rohner im Interview mit der BILANZ. Man könne ein globales Vermögensverwaltungsgeschäft, wie es die CS habe, gar nicht ohne Investmentbanking betreiben.

Die CS plant gemäss Rohner aber ein umfassendes Programm zur Effizienzsteigerung. «Der Verwaltungsrat hat der Geschäftsleitung den Auftrag gegeben, alle Geschäfte anzuschauen.» Die Bank wolle in Zukunft keine Geschäfte machen, welche unter Einbezug der Risiken ihre Kapitalkosten nicht nachhaltig  verdienen können.

Der Betrugsfall bei der UBS sei für die CS nicht Anstoss, die Kontrolle zu verschärfen, das Risikomanagement müsse permanent auf Verbesserungen getrimmt werden. «Natürlich werden wir auch dieses Vorkommnis bei der UBS genau studieren und wenn nötig Lehren daraus ziehen», sagt Rohner.

Lesen Sie das ganze Interview mit CS-Präsident Urs Rohner in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab 23. September am Kiosk.

(tno/rcv)

 

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