Die Credit Suisse ist erneut ins Visier der amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) geraten. Die Behörde untersuche den Umgang der Bank und weiterer Finanzinstitute mit gefährdeten Hypothekendarlehen, schreibt die Financial Times und beruft sich dabei auf mit der Situation vertraute Kreise.

Die SEC untersuche, ob die Bank Anteileigner hinsichtlich der möglichen Höhe der Rückzahlungen in die Irre geführt haben. Es handle sich dabei um sogenannte loan repurchase requests. Die Royal Bank of Scotland und weitere Finanzinstitute untersucht die Behörde aus demselben Grund.

Auch die New Yorker Staatsanwaltschaft nimmt Finanzinstitute wegen ihrer Geschäftspraktiken mit Hypothekendarlehen unter die Lupe. Neben der Royal Bank of Scotland sollen gemäss den Quellen der Zeitung unter anderem JP Morgan Chase, UBS, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Bank of America and Morgan Stanley im Verdacht stehen, sich unlauterer Hypothekengeschäfte schuldig gemacht zu haben.

(laf/tno/awp)

 

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