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Bundespersonal 
Burkhalter und Leuthard: Die Jobschaffer beim Bund

Beim Personal deutlich ausgebaut: Didier Burkhalter und Doris Leuthard.  Keystone

Der Bund hat seit 2007 seinen Stellenetat ausgebaut. Doch es gibt zwischen den Departementen grosse Unterschiede. Am meisten Stellen geschaffen haben Didier Burkhalter und Doris Leuthard.

Von Florence Vuichard
19.03.2015

Der Bund hat in den letzten zwei Legislaturen seit Ende 2007 seinen Personalbestand 8,3 Prozent erhöht - auf 34'700 Vollzeitstellen. Das zeigt eine detaillierte Aufstellung des Eidgenössischen Personalamtes (EPA), die der BILANZ vorliegt. Zwischen den Departementen gibt es aber grosse Unterschiede.

Ueli Maurer hat in seinem Militärdepartement, das rund ein Drittel des Bundespersonal beschäftigt, 1,7 Prozent der Stellen abgebaut. Auf der anderen Seite der Skala steht Didier Burkhalters Aussendepartement, das mit einem Plus von 33 Prozent den prozentual höchsten Stellenzuwachs verzeichnet. Ebenfalls einen hohen Zuwachs weist Doris Leuthards Infrastrukturdepartement aus (+29,3 Prozent).

Überdurchschnittlich viele Stellen hat auch Simonetta Sommarugas Justizdepartment (EJPD) geschaffen (+12,3 Prozent). Haupttreiber ist hier das Staatssekretariat für Migration, das wegen der gestiegenen Zahl an Asylgesuchen mehr Personal braucht. Im Beobachtungszeitraum hat das EJPD zwischendurch auch Stellen abgebaut, wegen der der Auslagerung der Bundesanwaltschaft per 2011. Im Gegenzug hat die Sammelkategorie «Parlamentsdienste, Gerichte und Bundesanwaltschaft» stark zugenommen (+33,9 Prozent).

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