1. Home
  2. Bei Vontobel wird auf Unabhängigkeit gepocht

Zukunft 
Bei Vontobel wird auf Unabhängigkeit gepocht

Zeno Staub: Der CEO und die Besitzer wollen Spekulationen um die Zukunft der Bank verhindern. Keystone

Junge Familienmitglieder neu im VR, eine wiederbelebte Partnerschaft und mutige Wachstumspläne: Nach dem Tod des Patrons startet die Bank Vontobel durch - aber sie bleibt fest in Familienhänden.

Von Erik Nolmans
24.02.2016

Die Bank Vontobel will Spekulationen, sie könnte nach dem Tod von Patron Hans Vontobel zu einem Übernahmekandidaten werden, auch zukünftig keinerlei Raum gewähren: «Sie sollten von Vontobel nie einen Merger of Equals oder eine transformierende Akquisition erwarten», sagt CEO Zeno Staub im Gespräch mit der «Bilanz». Man wachse organisch oder durch ergänzende Zukäufe: «Ganz sicher sind wir nicht die Morgengabe in einem Akquisitionsszenario», sagt Staub.

Auch die Vertreter der Familie, welche die Bank zukünftig im Verwaltungsrat vertreten werden, stossen ins gleiche Horn: «Ich glaube, wir sind sehr gut positioniert», so Björn Wettergren, «Wir haben keine Altlasten und sind konservativ bei M&A-Aktivitäten gewesen.»

Nicht zuletzt durch die wiederbelebte Partnerschaft mit Raiffeisen waren Gerüchte aufgetaucht, Vontobel wolle sich mit Raiffeisen-Tochter Notenstein verbinden. Dies sei «kein Thema».

Wie die neue Vontobel-Generation die Zukunft der Bank sieht und was der CEO-Wechsel bei Raiffeisen ermöglicht hat, lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

Anzeige