Die Bank Vontobel will Spekulationen, sie könnte nach dem Tod von Patron Hans Vontobel zu einem Übernahmekandidaten werden, auch zukünftig keinerlei Raum gewähren: «Sie sollten von Vontobel nie einen Merger of Equals oder eine transformierende Akquisition erwarten», sagt CEO Zeno Staub im Gespräch mit der «Bilanz». Man wachse organisch oder durch ergänzende Zukäufe: «Ganz sicher sind wir nicht die Morgengabe in einem Akquisitionsszenario», sagt Staub.

Auch die Vertreter der Familie, welche die Bank zukünftig im Verwaltungsrat vertreten werden, stossen ins gleiche Horn: «Ich glaube, wir sind sehr gut positioniert», so Björn Wettergren, «Wir haben keine Altlasten und sind konservativ bei M&A-Aktivitäten gewesen.»

Nicht zuletzt durch die wiederbelebte Partnerschaft mit Raiffeisen waren Gerüchte aufgetaucht, Vontobel wolle sich mit Raiffeisen-Tochter Notenstein verbinden. Dies sei «kein Thema».

Wie die neue Vontobel-Generation die Zukunft der Bank sieht und was der CEO-Wechsel bei Raiffeisen ermöglicht hat, lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

Anzeige