Vor drei Jahren gab es den Brand Autoneum noch gar nicht. Heute ist der Autozulieferer globaler Marktführer im Akustik- und Wärmemanagement für Fahrzeuge. Entstanden ist Autoneum aus dem ­Textilmaschinenkonzern Rieter, der sich 2011 von seiner Autosparte trennte. Autoneum macht Autos leiser und schützt Komponenten vor Hitze, etwa durch multifunktionale Motor­kapselungen oder die Verkleidung des Unterbodens. Das macht Fahrzeuge aerodynamischer und schützt sie vor dem ­Strassenbelag und Wasser. «Rund 70 Prozent eines Autos bestehen aus Komponenten von Zulieferern», sagt Autoneum-CEO Martin Hirzel. Der Trend zu Elektrowagen wie etwa dem BMW i3 macht Hirzel keine Sorgen. «Wir beliefern auch dieses BMW-­Modell und sorgen dafür, dass man den elektrischen Antriebsstrang nicht hört», sagt er. Das freut Anleger und Investoren: Die Unternehmer Peter Spuhler und Michael Pieper halten zusammen rund 40 Prozent.

Hauptsitz: Winterthur, Gegründet: 2011, abgespalten von Rieter, Weltmarktanteil: Führend in automobilem Akustik- und Wärmemanagement, Mitarbeitende: rund 9500, davon über 500 in der Schweiz, Umsatz: 2 Milliarden ­Franken.

(mgt)

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