Flach wie eine Flunder - so präsentiert sich das neuste iMac-Modell von Apple. Weniger flach gehalten wird der Einstiegspreis, der beim günstigsten Modell bei 1500 Franken liegt - im Vergleich zu Desktop-Computern der Konkurrenz alles andere als ein Schnäppchen.

Dem scheint sich auch der Technologieriese aus Cupertino bewusst zu sein: Der Kaufentscheid soll durch eine «flexible Finanzierung» erleichtert werden, wie im Schweizer Apple-Store zu lesen ist. «Derartige Angebote für Endkunden sind in der Weihnachtszeit oft gewünscht», sagt Andrea Brack, Mediensprecherin von Apple Schweiz, gegenüber «Handelszeitung Online».

Stutzig macht allerdings das Angebot einer Nullzins-Finanzierung. Wer heute einen iMac für 1500 Franken kauft, wird über die kommenden zehn Monate mit jeweils 150 Franken zur Kasse gebeten - mehr nicht.

Abgewickelt wird das Geschäft über Bank Now, eine Tochtergesellschaft der Credit Suisse. «Apple muss eine Zinsunterstützung zahlen», bestätigt Brack - zu deren Umfang wolle sie sich aber nicht äussern.

Der ungefähre Rahmen lässt sich leicht abschätzen: Wer auf herkömmlichem Weg bei Bank Now eine Finanzierung abschliesst, muss je nach Bonität rund 10 bis 14 Prozent Zins zahlen. Apple kann diesen Kosten das Umsatzwachstum entgegenrechnen. Die Frage, wie gross dieses budgetiert wird, beantwortet Brack mit: «Sorry, kein Kommentar.»

 

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