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Absage 
André Hoffmann: «Roche ist und bleibt unabhängig»

Novartis ist an Roche beteiligt: Rund 33,3 Prozent der Roche-Aktien gehören Novartis. (Bild: Keystone)

Ein Jahrzehnt Zank und Zetern ist Geschichte. Mit den neuen Präsidenten Christoph Franz und Jörg Reinhardt kehrt Friede zwischen den Pharma­-Konzernen Roche und Novartis ein.

Von Kristina Gnirke
17.10.2013

Die Besitzerfamilie des Pharmakonzerns Roche erteilt einer möglichen Fusion mit dem Konkurrenten Novartis eine klare Absage. «Roche ist und bleibt unabhängig. Darin sind wir mit dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung völlig einig», sagte André Hoffmann, Sprecher der Industriellenfamilie, der «Bilanz».

Zuvor hatte Sandoz-Erbe und Novartis-Verwaltungsrat Pierre Landolt eine Fusion der Konzerne als sinnvoll bezeichnet. Sie würden zusammen zum europäischen Pharma-Champion. Dem stellt Hoffmann entgegen: «Spekulationen, wie sie durch das Interview mit Herrn Landolt ausgelöst wurden, entbehren jeder Grundlage.» Auch Roche-CEO Severin Schwan habe «ausdrücklich nur von Gesprächen im Zusammenhang mit einzelnen Produkten gesprochen», stellte Hoffmann klar.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

 

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