ABB-Chef Ulrich Spiesshofer* wehrt sich gegen Vorwürfe des Grossaktionärs Cevian, zu langsam Fortschritte zu erzielen. «Es gibt nicht viele Firmen, die schneller sind im Umbauen», sagt der unter Druck geratene CEO, und verweist auf den Turnaround der Sparte Power Systems, den Umbau des Entlöhnungssystems und die Entwicklung der neuen Strategie alles innerhalb eines Jahres.

Für die Umsetzung dieser Strategie gebe ihm der VR fünf Jahre Zeit: «Unsere gemeinsame Strategie läuft bis 2020», sagt er: «Das ist der Zeithorizont der Planung.»

*Ulrich Spiesshofer (51) ist seit September 2013 CEO von ABB, dem grössten Industrieunternehmen der Schweiz. Der gebürtige Schwabe arbeitet seit 2005 im Konzern; die ersten vier Jahre als Strategiechef, anschliessend als Leiter der Automations-Sparte. Zuvor wirkte er 15 Jahre als Berater, zunächst bei Roland Berger Strategy Consultants, dann bei A.T. Kearney. Spiesshofer lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Zollikon ZH. Er ist begeisterter Skifahrer und Wassersportler und spielt Klarinette, Saxofon und Akkordeon

Rund 280 Tage im Jahr ist Ulrich Spiesshofer unterwegs. Dennoch schafft er es, innert vier Tagen nach der Interview­anfrage einen Termin freizuräumen. BILANZ trifft ihn am ABB Hauptsitz in Zürich Oerlikon, als sich viele schon ins Wochenende verabschieden. Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen «BILANZ», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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