Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als junger Bub habe ich Zeitungen an Haushalte verteilt – bei jedem Wind und Wetter.

Was bedeutet Ihnen Geld?
Ich kann mir und meiner Familie damit ein sicheres und spannendes Leben ermöglichen. Geld allein macht jedoch nicht glücklich. ­Gesundheit, eine erfüllende Arbeit und das persönliche Umfeld sind mir wichtiger.

Mögen Sie Bargeld, oder zahlen Sie lieber elektronisch?
Wenn immer möglich elektronisch. Ist schlichtweg bequemer. Schliesslich gibt es heute immer mehr intelligente Bezahlsysteme.

Investieren Sie Ihr Geld, oder geben Sie es gleich wieder aus?
Ich bin eher der sparsame Typ und brauche nicht viel, um zufrieden zu sein.

Wofür geben Sie am meisten aus?
Für das tägliche Leben unserer fünfköpfigen Familie und für ­unsere Reisen. Wir lieben es, die Welt zu entdecken und neue kulturelle Erfahrungen zu machen.

Das neue Gebührenmodell von Mobility wurde bei der ­Einführung vor einem Jahr von den Kunden scharf kritisiert. Tüfteln Sie an einem neuen?
Unser Preismodell war und ist für die allermeisten Kunden vorteilhaft. Auf den wichtigsten Wunsch der Kritiker haben wir jedoch reagiert: Mit Mobi­lity-Best-Price verbilligen wir lange Fahrten wieder.

Noch gibt es nur zwei E-Auto-­Modelle in Ihrer Flotte. Wo liegt das Problem?
Wir bieten derzeit 63 Elektroautos und wollen diese Zahl bis Ende nächstes Jahr verdoppeln. Schon heute liegt der Anteil an E-Fahrzeugen in unserer Gesamtflotte über dem Schweizer Schnitt. Leider erschweren die noch immer hohen Anschaffungskosten und das geringe Netz an Ladestationen eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Umsetzung.

Sind Elektrofahrzeuge bei Mobility billiger? Schliesslich brauchen sie kein Benzin.
Nein, denn der Kaufpreis liegt deutlich höher als bei kraftstoffbetriebenen Autos. Auch die Ladeinfrastruktur kostet. Heruntergerechnet müssten die Preise für E-Autos bei Mobility eigentlich deutlich höher sein – aber das ist unser Beitrag dazu, Elektromobilität beliebter zu machen.

Anzeige
Anzeige