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Dubai: Wunderland im Wüstensand

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Ob als Business-Stadt oder Ferienparadies, die Botschaft ist dieselbe: Kommt her und schaut, was alles möglich ist, wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt.

Von Claus Schweitzer
am 20.06.2008

Im Hotelresort Madinat Jumeirah zu Füssen von Dubais Wahrzeichen Burj al Arab kann man das Geld fast riechen. Man wandelt durch eine von Wasserwegen durchzogene Palastanlage mit Ali-Baba-Glamour und Megaluxus, zwischen Verschleierung und Enthüllung. Ein Stück weiter den Jumeirah-Strand hinunter nimmt The Palm, die drei künstlichen Inseln in Palmenform, klare Konturen an und ist teilweise schon bezugsbereit. Auch The World, das im Bau befindliche Inselreich in Form einer Weltkarte, ist in Sichtweite. 15 Rolls-Royce-Minuten entfernt ragt der Burj Dubai mit 560 Metern Weltrekordhöhe messerscharf in den Himmel und lässt die Vermutung aufkommen, dass der Ölstaat am Persischen Golf über unbegrenzte ­finanzielle Mittel verfügt und die heimischen Prinzen die Dirham nach Lust und Laune aus dem Fenster werfen.

Mit dieser Vermutung liegt man jedoch völlig daneben. «Das Vorurteil, dass Geld in Dubai keine Rolle spielt, hat nichts mit der Realität zu tun», sagt der Schweizer Hotelier Christophe Schnyder, der seit fünf Jahren das «Madinat Jumeirah» leitet. «Sämtliche touristischen Projekte der Herrscherfamilie Al Maktoum sind knallhart als Profitzentren angelegt, und ich kann Ihnen versichern, dass sie es auch sind.» Das Interesse am raschen Aufbau der Destination Dubai liegt nah: Dem Wüsten­emirat geht bald das Öl aus.

Das Boutique-Hotel, das urgemütliche Restaurant sucht man vergeblich. Macht nichts: Es gibt genug Adressen, die man erlebt haben muss. Zum Übernachten etwa das Zen-artige Park Hyatt im Dubai Creek Golf & Yacht Club oder das direkt am Meer gelegene One & Only Royal Mirage mit dem vielleicht besten Spa der Stadt. Zum Mittagessen das kolonial gestylte Pierchic im «Madinat Jumeirah» oder das marokkanische Almaz by Momo in der Mall of the Emirates. Letzteres schenkt keinen Alkohol aus und zieht daher auch Einheimische an.

Fast alle guten Restaurants, Lounges und Clubs befinden sich wegen des Alkoholverbots in Hotels. Gordon Ramseys cooles Gourmetlokal Verre liegt im Hilton Dubai Creek, das elegante Indego im Grosvenor House. Weltenbummler bekommen Sterne in den Augen, wenn sie an The Roof Top denken, die sinnenbetörende Lounge im Royal Mirage. Multikulturell und ziemlich surreal ist die Lobby in The Fairmont, die sich rund um die Uhr kaum einmal leert. Äusserst beliebt bei Trägern übergrosser Sonnenbrillen ist Vu’s Bar in der 51. Etage der Jumeirah Emirates Towers. Beim Blick über die funkelnde Stadt werden selbst Skeptiker von der Standhaftigkeit Dubais überzeugt und geraten rasch ineine «Can do»-Stimmung. «Man kommt einfach mit einer guten Idee, erarbeitet einen Businessplan, und morgen kann es losgehen», strahlt Christophe Schnyder.

Hotels:
Madinat Jumeirah, www.madinatjumeirah.com, DZ ab 1800 Dirham
One & Only Royal Mirage, www.oneandonlyresorts.com, DZ ab 1950 Dirham
Park Hyatt Dubai, www.dubai.park.hyatt.com, DZ ab 1750 Dirham

Lunch:

Pierchic, im Madinat Jumeirah, www.madinatjumeirah.com, Tel. 366 8888
Almaz by Momo, Mall of the Emirates, www.altayer.com/companies/food/­almazbymomo, Tel. 409 8877

Dinner:

Verre, Hilton Dubai Creek, www.hilton.de/dubaicreek, Tel. 212 7550
Indego, im Grosvenor House, www.grosvenorhouse-dubai.com, Tel. 399 8888
Kasbar, im Royal Mirage, www.oneandonlyresorts.com, Tel. 399 9999

Lounge:

The Roof Top, im Royal Mirage, www.oneandonlyresorts.com,
Lobby The Fairmont, www.fairmont.com/dubai, Tel. 332 5555
Vu’s Bar, Jumeirah Emirates Towers, www.jumeirahemiratestowers.com, Tel. 319 8088

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