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Kostenfalle 
Die grössten Roaming-Höllen der Welt

Wenn auch zögerlich, die Roaming-Preise für die Schweizer fallen. Aber in vielen Ecken der Welt greift man für die Smartphone-Nutzung noch tief in die Tasche – allen voran in beliebten Urlaubsländern.

Von Cynthia Castritius
29.06.2016, Aktualisiert am 01.07.2016

Teuer, teurer, Roaming-Gebühren. Was die EU für ihre Bürger bis 2017 abgeschafft haben will, kommt dem Schweizer im Urlaub noch immer teuer zu stehen. Zumindest, wenn er sich ein weit entferntes, etwas exklusiveres Domizil für die Ferienzeit ausgesucht hat.

Das Smartphone auf Reisen mitzunehmen und vom Strand, den Sehenswürdigkeiten oder dem Hotel-Buffet einzigartige Bilder zu machen, um sie am Pool mit den Zuhausegebliebenen und der Social-Media-Welt zu teilen, ist fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Die saftige Rechnung für anfallende Roaming-Gebühren am Ende des Monats indes nicht. Denn längst bietet noch nicht jedes Hotel, Restaurant oder gar Kreuzfahrtschiff unbegrenzt beziehungsweise kostenlos nutzbares Wlan für die Gäste.

Kreuzfahrtwucher vor Nordkorea

Die Vergleichsplattform Comparis hat sich daran gesetzt, die Schweizer Natel-Tarife auf ihre Roaming-Gebühren hin zu vergleichen. Es zeigt sich, dass nahezu alle Anbieter, unabhängig von Prepaid- oder Flatrate-Angebot, horrende Summen verlangen. Die Top fünf der teuersten Roaming-Höllen für Reisende positionieren sich bei Beträgen von weit über 1000 Franken. Und dafür ist nicht viel geboten: 250 Megabyte Daten, 15 Minuten Telefonat und zehn SMS wurden als Vergleichsparameter verwendet.

Unterm Strich positionieren sich nicht nur beliebte Urlaubsziele wie Thailand und Brasilien weit oben im Ranking. Die saftigste Rechnung droht im Extremfall auf Kreuzfahrten: 5377 Franken schlagen im Sunrise Super Max auf hoher See zu Buche (der ganze Vergleich in der Bildergalerie oben).

Prepaid-Angebote und lokale Provider oft günstiger

Gut, dass diese Kosten nur theoretisch anfallen, weil viele Provider bei Erreichen der individuellen Rechnungslimite das Abo sperren. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, der ist nach Auskunft von Comparis mit einem Prepaid-Angebot gut bedient. Dabei sollten jedoch vor der Reise die passenden Optionen und Datenpakete gekauft werden. Eine weitere Alternative sind demnach lokale Provider. Und natürlich sich nach Möglichkeit in Hotels und Restaurants immer nach Wifi-Hotspots erkundigen.

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