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UBS wollte Andrea Orcel halten

Andrea Orcel, investment bank president of UBS Group AG, pauses during a Bloomberg Television interview in London, U.K., on Friday, Dec. 8, 2017. Orcel, the head of?UBS Group AG?s investment bank, said he expects 2018 to be another challenging year for securities firms as the low volatility that has eroded trading income and fees persist. Photographer: Jason Alden/Bloomberg

Andrea Orcel: Der Ex-UBS-Banker kämpft vor Gericht um sein Recht.

Quelle: Bloomberg

Die Klage des Ex-UBS-Bankers gegen Santander-Chefin Ana Botìn verspricht Drama. Interessant: Die UBS wollte Andrea Orcel unbedingt halten.

Dirk Schütz
Von Dirk Schütz
29.05.2019

Bevor Andrea Orcel Ende September 2018 seinen Wechsel von der UBS zur spanischen Santander verkündete, wollte ihn der UBS-Verwaltungsrat unbedingt halten.

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Wie BILANZ in der neusten Ausgabe berichtet, machte der Verwaltungsrat seinem damaligen Investmentbanking-Chef eine Gegenofferte: Erweiterung der Kompetenzen und klare Positionierung als Nummer zwei hinter CEO Sergio Ermotti. Orcel entschied sich trotzdem für Santander.

Klage gegen Santander-Chefin

Die UBS zeigte daraufhin kein Entgegenkommen: Orcels Vergütungsansprüche in der Höhe von fast 50 Millionen Euro blieben gesperrt, die Kündigungsfrist von sechs Monaten wurde nicht verkürzt.

Santander-Chefin Ana Botìn liess den Deal mit Orcel im Januar platzen, jetzt verklagt der Ex-UBS-Mann sie in Madrid. Details der Klage sollen im Juni bekannt werden.

Ana Botìn Santander Chefin

Wollte Andrea Orcel zum Chef machen: Santander-Chefin Ana Botìn.

Quelle: WireImage
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