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Thomas Aeschi: «Trump muss sich noch zurechtfinden»

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Donald Trump: Was wird sich wirklich ändern durch ihn? Keystone

Donald Trump ist seit wenigen Wochen im Amt. Welche Schulnote Nationalrat Thomas Aeschi ihm geben würde und warum Nationalrätin Christa Markwalder nicht an eine zweite Amtszeit glaubt.

Von Corinna Clara Röttker
2017-03-03

Donald Trump ist erst wenige Wochen im Amt des US-Präsidenten – doch schon jetzt sind die Vereinigten Staaten von Amerika nicht mehr die, die es mal waren. Denn Trump hat einen Plan, der da lautet: «America first».

In Windeseile versucht er, seine Wahlversprechen umzusetzen. Der Einreisestopp, die Mauer an der mexikanischen Grenze, der Bau umstrittener Ölpipelines, Massnahmen zur Aufhebung von «Obamacare», der Ausstieg aus dem Freihandelspakt Nafta – Amerikas neuer Präsident verabschiedet Erlass um Erlass. Und stösst dabei auf Widerstand, denn der Unmut über Trumps Politik wächst.

Beispiellos in der amerikanische Geschichte

Seine chaotische Regierungsführung, sein aggressiver Stil sind ohne Beispiel in der amerikanische Geschichte. Die kollektive Wut, die er entfacht hat, ist es ebenso. Die Widerstandsbewegung, die heranwächst, wird befeuert von der emsigen Härte, die Trump und sein innerster Zirkel an den Tag legen. In Washington, New York, Boston und vielen anderen Städten vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo demonstriert wird.

Selten hat ein neuer US-Präsident auch nach seinem Antritt die Öffentlichkeit so dominiert wie Donald Trump. Dennoch blickt SVP-Nationalrat Thomas Aeschi nachsichtig auf die ersten Wochen des US-Präsidenten. «Trump muss sich noch zurechtfinden», sagt Aeschi beim «Bilanz»-Business-Talk. Als Schulnote würde der SVP-Politiker Trump daher eine Vier oder Fünf geben.