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Shell-Chef Voser kritisiert Schweizer Atomausstieg

Voser: «Die Schweiz ist zu klein, um bei der Innovation an der Spitze zu sein». (Bild: Keystone)

Peter Voser, CEO des Energiegiganten Shell, zeigt sich im Interview mit Bilanz unzufrieden mit dem Atom-Ausstiegsentscheid des Bundesrats.

Veröffentlicht 09.02.2012

Shell-Chef Peter hat den Ausstiegsentscheid des Bundesrats aus der Atomkraft kritisiert: «Meines Erachtens war die ganze Aktion zu emotional und wurde zu politisch angegangen», sagt Voser im Bilanz-Interview. «Atomstrom gehört für mich beim Energiemix dazu – wir werden alle Energieformen benötigen, um die wachsende Nachfrage zu decken».

Auf die Frage, ob der Strompreis durch den Atom-Ausstieg um 30 bis 40 Prozent steigen werden, antwortete Voser: «Diese Grössenordnung sehen wir in anderen Märkten.»

Einen Innovationsschub erwartet er durch den Ausstieg nicht: «Die Schweiz ist zu klein, um bei der Innovation an der Spitze zu sein.»

Dem profitableren Rivalen Exxon sagt der Shell-Chef den Kampf an: «Wir wollen die wettbewerbsfähigste und innovativste Firma sein. Bei allem, was ich mache, will ich mehr Gewinn erzielen als die Konkurrenz.»

Lesen Sie das Interview mit Peter Voser in der aktuellen Ausgabe der Bilanz, ab Freitag am Kiosk.

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