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Politik 
Das ist das neue österreichische Kabinett

Österreichs neue Regierung besteht aus konservativer Volkspartei (ÖVP) und der rechtspopulistischen FPÖQuelle: Keystone

Österreich wird künftig aus einer Regierung von Konservativen und Rechtsnationalisten regiert. Eine Auswahl des künftigen Kabinetts.

Veröffentlicht am 18.12.2017

In Österreich haben sich die konservative Volkspartei (ÖVP) und die rechtspopulistische Freiheitliche Partei (FPÖ) auf die Bildung einer Regierung geeinigt. Der Ministerrat wird künftig aus 16 Personen bestehen. Auf Seite der ÖVP finden sich Bundeskanzler Sebastian Kurz, sieben Minister und eine Staatssekretärin. Von der FPÖ kommen ein Staatssekretär und sechs Minister inklusive Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Das einzige Regierungsmitglied aus der vergangenen Legislaturperiode ist Kurz, der zuletzt Außenminister in der Koalition mit der SPÖ war. Eine Auswahl des künftigen Kabinetts:

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Bundeskanzler: Sebastian Kurz
Quelle: Keystone
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Bundeskanzler: Sebastian Kurz

Der 31-jährige Kurz war mit 27 Jahren Europas jüngster Aussenminister und wurde mit 30 Jahren ÖVP-Chef.

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Kanzleramt (EU, Kultur, Medien): Gernot Blümel
Quelle: Keystone
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Kanzleramt (EU, Kultur, Medien): Gernot Blümel

Der 36-jährige Blümel ist ein enger Vertrauter Kurz' und soll im Kanzleramt die EU-Politik koordinieren.

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Finanzen: Hartwig Löger
Quelle: Keystone
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Finanzen: Hartwig Löger

Der 52-jährige Chef der Österreich-Tochter des Versicherungskonzerns Uniqa folgt auf Hans-Jörg Schelling.

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Vizekanzler: Heinz-Christian Strache
Quelle: Keystone
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Vizekanzler: Heinz-Christian Strache

Der 48-jährige Strache war vor seiner politischen Laufbahn Zahntechniker. Er führt die islamfeindliche und EU-kritische FPÖ seit 2005.

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Innenministerium: Herbert Kickl
Quelle: Keystone
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Innenministerium: Herbert Kickl

Der 49-Jährige begann seine Karriere als Redenschreiber des früheren FPÖ-Chefs Jörg Haider und gilt als Hardliner.

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Aussenministerium: Karin Kneissl (parteiunabhängig)
Quelle: Keystone
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Aussenministerium: Karin Kneissl (parteiunabhängig)

Die 52-Jährige wird von der FPÖ ins Aussenamt gehoben, obwohl sie nie Parteimitglied war. Sie hat die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert und die Flüchtlingsvereinbarung der EU mit der Türkei als Unfug bezeichnet. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nannte sie einen «Brüsseler Cäsar» und «Zyniker der Macht».

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Landesverteidigung: Mario Kunasek
Quelle: Keystone
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Landesverteidigung: Mario Kunasek

Der 41-Jährige forderte Menschenrechtsgruppen zufolge in der Vergangenheit eine nächtliche Ausgangssperre für Asylsuchende und einen begrenzten Zugang zum Gesundheitssystem.

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Infrastruktur: Norbert Hofer
Quelle: Keystone
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Infrastruktur: Norbert Hofer

Der 46-jährige Hofer unterlag 2016 dem früheren Grünen-Chef Alexander Van der Bellen bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten.