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Machtnetz 
Mitstreiter und Gegner: So gut ist Sebastian Kurz vernetzt

Sebastian Kurz 
ist ganz oben ­angekommen. 
Beziehungen zur CVP verbinden 
den 31-jährigen Österreicher mit der Schweiz. Wer zu seinem Machtnetz zählt.

Von Erich Gerbl und Florence Vuichard
2017-10-24

Er wird aufgrund seiner Jugend mit Emmanuel Macron in einen Topf geworfen, dem «Spiegel» ist der politische Senkrechtstarter ein Cover wert. Der Wahlsieg von Sebastian Kurz bei den österreichischen Nationalratswahlen sorgt international für Aufsehen.

Der 31-Jährige hat die ins Abseits gerückte «schwarze» Volkspartei übernommen, nach seinem Willen in eine türkise Liste transformiert und die Christdemokraten erstmals seit 2002 wieder zur stärksten Kraft in Österreich gemacht. Läuft alles nach Plan, wird Kurz in wenigen Tagen der jüngste amtierende Regierungschef Europas.

Erster Besuch gilt stets dem Nachbarn

Österreich und die Schweiz – das sind mehr als nur zwei benachbarte und befreundete Alpenrepubliken. Davon zeugt auch die diplomatische Tradition zwischen den beiden Staaten, die besagt, dass die neu gewählten Staatsoberhäupter ihren ersten bilateralen Auslandsbesuch jeweils im anderen Land absolvieren.

So war der frischgewählte österreichische Präsident Alexander Van der Bellen im Februar in Begleitung von Kurz zu Gast in Bern, und im Januar reist jeweils ein Bundesrat – aufgrund des präsidialen Rotationssystems in der Schweiz – nach Wien. Anfang 2018 ist Alain Berset am Zug. Und vielleicht trifft er dort dann nicht nur Van der Bellen, sondern auch Kurz.

Wer die Gegenspieler und Mitstreiter von Sebastian Kurz sind, sehen Sie in der Bildergalerie oben.

Das vollständige Machtnetz lesen Sie in der neuen «Bilanz», erhältlich am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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