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Vertragsverlängerung 
«Kontinuität in Zeiten des Wandels»

Michael Haefliger bleibt dem Lucerne Festival treu.  Keystone

Michael Haefliger bleibt Intendant des Lucerne Festivals. Sein Vorhaben: Neue Perspektiven und Profile sollen das grösste Klassikfestival der Schweiz internationaler und jünger machen.

Veröffentlicht 29.07.2014

Der Intendant des Lucerne Festivals, Michael Haefliger, hat seinen Vertrag bis Ende 2020 verlängert. Der 53-Jährige leitet das grösste Klassikfestival der Schweiz bereits seit 1999.

Für Lucerne Festival bedeutet die Vertragsverlängerung «Kontinuität in Zeiten des Wandels», wie es am Dienstag mitteilte. Es bezeichnete Haefliger als einen Intendanten mit Tatendrang und Inspiration. Er schätze und nutze den ihn zur Verfügung stehenden Gestaltungsfreiraum und liefere künstlerisch und wirtschaftlich hervorragende Ergebnisse.

Neue Perspektiven und Profile

Eine Aufgabe Haefligers wird es sein, für die unter seiner Intendanz gegründeten Institutionen Lucerne Festival Orchestra und Lucerne Festival Academy neue Perspektiven und Profile zu finden. Die prägende Figur des Orchesters war der Anfang 2014 verstorbene Claudio Abbado gewesen, bei der Academy der 89-jährige Pierre Boulez. Zudem kündigt Haefliger in der Mitteilung an, vermehrt auf ein jüngeres Publikum setzen zu wollen. Das Festival müsse neue Zielgruppen gewinnen, etwa mit neuen Konzertformaten und innovativen und experimentellen Ansätzen.

Weltweiten Ruf festigen

Mit internationalen Aktivitäten des Festival-Orchesters und der Academy will Haefliger zudem den weltweiten Ruf des Anlasses festigen. Als «hoffnungsvolle Perspektive» bezeichnet er die Luzerner Pläne für ein neues Musiktheater, bei dem die Finanzierung aus juristischen Gründen aber weiterhin offen ist.

Das Lucerne Festival besteht aus drei Hauptanlässen, dem Sommerfestival, dem Pianofestival und dem Osterfestival. Das Sommerfestival startet am 15. August und dauert einen Monat.

(sda/ccr)

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