Viktor Vekselberg, wichtigster Schweizer Industrie-Investor mit Beteiligungen unter anderem an Sulzer, OC Oerlikon und Schmolz + Bickenbach, hat rechtliche Schritte gegen die Bank Julius Bär eingeleitet. «Wir haben eine Klage eingereicht, und zwar gegen Julius Bär», äusserst sich der russische Oligarch erstmals, seit er im April letzten Jahres auf der Sanktionsliste der US-Regierung gelandet ist.

Die Klage wurde im Juni 2018 am Handelsgericht Zürich deponiert gegen die Bank, die das Privatvermögen von Viktor Vekselberg verwaltet. Anders als angedroht, hat Vekselberg gegen UBS und CS keine rechtlichen Schritte eingeleitet.

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Prominente Unterstützer beim Gnadengesuch

Zudem hat Viktor Vekselberg vergangenen November ein Gnadengesuch an das Office of Foreign Asset Control (OFAC) gestellt, ihn von der Sanktionsliste zu streichen. Unterschrieben wurde die Bittschrift unter anderem vom ehemaligen CIA-Chef John Deutch sowie von Ex-Fiat-Chef Luca Cordero di Montezemolo und vom früheren deutschen Aussenminister Sigmar Gabriel.

Die Schweizer Regierung setzt sich nicht für Vekselberg ein. «Sie versteht das Problem. Aber ich glaube nicht, dass sie viele Möglichkeiten hat, zu helfen», so der Milliardär mit einem geschätzten Vermögen von 10 bis 11 Milliarden Franken gegenüber BILANZ.

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