Flaviano Bencivenga (47) baute zusammen mit seinem Bruder Bruno die Schuhmarke Navyboot auf, die sie 2008 an Philippe Gaydoul verkauften. Zwei Jahre später gründeten die beiden die Edelmarke Benci Brothers (B&B) mit derzeit drei Fillialen.

Welches Talent würden Sie gerne besitzen?

So Motorradfahren zu können wie ­Valentino Rossi.

Als Kind wollten Sie sein wie wer?

Clint Eastwood in den Italowestern.

Ihr liebster Künstler?

Verschiedene, von Pink Floyd bis Pino Daniele.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit ­würden Sie gerne post mortem abendessen, und warum?

Mit Steve McQueen, weil wir dieselbe Leidenschaft teilen.

Die schönste Töffstrecke der Welt?

Kreuz und quer durch Sardinien.

Was stört Sie in Ihrer Branche?

Eigentlich nichts, ich liebe diesen Beruf und ­geniesse ihn mit all seinen Seiten.

Der nächste Schuhmodetrend?

Für mich persönlich: unsere neuen Benci-Brothers-Sneakers aus der Scrambler-Linie.

Was würden Sie nie an Ihre Füsse lassen?

Sandalen.

Ihre grösste Extravaganz?

Motorradjacken von Kraftstoff, die mein Freund Michael produzieren lässt.

Ihr erster Wagen?

Ein Lancia Beta Coupé in Blau, Jahrgang 1978.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus?

Für Motorräder.

Der beste Ort der Welt?

Klar, ich könnte die Malediven sagen – aber nach einer Woche möchte ich wieder nach Zürich. Also ist es für mich hier, wo meine ­Familie und Freunde sind.

Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang?

Unser Hund, weil er so verwöhnt wird.

Welchen Titel soll ein Porträt über Sie ­tragen?

Ich betitele mich ungerne selber.

Ein Traum?

Ist geheim.

Eine Quelle der Inspiration?

Leute auf der Strasse beobachten.

Ihre härteste Lebensschule?

Die Anfangsjahre im Geschäft mit meinem Bruder.

Ihr letzter heruntergeladener Song?

«Magic» von Coldplay.

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