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Verfahren 
Finma gegen Vincenz: Keine finanzielle Vorteilsnahme

Pierin Vincenz
Pierin Vincenz: Noch kennt der Ex-Raiffeisen-Chef die Vorwürfe gegen ihn nicht.Quelle: Keystone

Im Verfahren gegen Pierin Vincenz zeigt ein Gutachten: Aus der Mehrheitsbeteiligung Investnet hat Vincenz keine finanzielle Vorteile gezogen. Bisher ist noch kein Rappen seines Investments zurückgeflossen.

Dirk Schütz
Von Dirk Schütz
23.11.2017

Neue Details im Finma-Verfahren gegen den langjährigen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz: Für seinen 15-Prozent-Anteil an der Raiffeisen-Mehrheitsbeteiligung Investnet hat Vincenz 1,5 Millionen Franken bezahlt. Wie BILANZ in der neuen Ausgabe berichtet, basiert die Bewertung auf einem Gutachten der Prüfgesellschaft EY, das von Raiffeisen-VR-Präsident Johannes Rüegg-Stürm in Auftrag gegeben worden war.

Investnet mit 10 Millionen Franken bewertet

Demnach wurde die gesamte Investnet mit 10 Millionen Franken bewertet. Rüegg-Stürm segnete die Beteiligung des langjährigen CEO ab. Finanzielle Vorteile hat Vincenz daraus nicht gezogen: Bisher ist noch kein Rappen seines Investments zurückgeflossen.

Die genauen Vorwürfe der Firma kennt Vincenz bislang nicht: Anders als Raiffeisen hat er von der Finma noch keine Akteneinsicht erhalten, und Raiffeisen gewährt sie ihm nicht. Die Finma hat sowohl gegen Raiffeisen als auch gegen Vincenz ein eigenes Enforcement-Verfahren wegen Corporate-Governance-Verstössen eingeleitet. Im Mittelpunkt steht dabei die kleine Beteiligung Investnet.

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Mehr zum Verfahren Vincenz vs. Finma lesen Sie in der neuen BILANZ.
Quelle: Bilanz