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Golf-Ranking 2015 
Diese Manager haben das beste Handicap

Die Golfsaison beginnt, die Clubs frischen bestehende Anlagen auf – und BILANZ präsentiert zum zwölften Mal das Golf-Ranking mit den aktuellen Handicaps von 390 Managern.

Von Stefan Waldvogel
01.04.2015

Im zwölften Golf Ranking der BILANZ blieb das as Durchschnittshandicap konstant bei 17.6, das ist deutlich besser als die mittlere Spielstärke aller Schweizer Golferinnen und Golfer. Auch an der Spitze gab es keine Veränderungen. Klar Bester auf der Liste ist wie im Vorjahr Dominik Senn, der mit einem Handicap von +2.0 nach wie vor den ersten Platz belegt.

Der Inhaber der Sportvermarktungsagentur 4sports geht mit einem Vorteil ins Rennen: Er baut im Golfresort Woodfield Country Club in Boca Raton, Florida, für seine Firma das US-Golf-Office auf und lebte gut ein Jahr mit seiner Familie dort. Seit vergangenem Herbst ist die Familie zurück in der Schweiz, aber natürlich sei er immer noch viel drüben, erzählt der frühere Skifahrer.

Eine Frau auf Platz 2

Ebenfalls mit dem seltenen Pluszeichen vor der Handicap-Zahl brilliert Lisa Baumgartner auf Rang 2. Die ehemalige Nationalspielerin half 2004 selber bei den ersten Rankings der golfenden Manager mit, mittlerweile hat sie ihre eigene Immobilienberatungsfirma gegründet und spielt zumindest laut Handicap-Ausweis so gut wie noch nie in ihrer langen Karriere. Gegenüber dem Vorjahr konnte sie ihre Vorgabe am Ladies Day im Dolder Golfclub Zürich sogar auf plus 0.7 verbessern.

Auf dem dritten Rang folgt wie im Vorjahr Thomas Gottstein. Der Leiter Premium Clients bei der CS und frühere Amateur-Nationalspieler spielte bloss an der Clubmeisterschaft in Schönenberg noch Turniergolf, sein Handicap hat sich dort minimal verschlechtert. Mit 0.2 bleibt er aber auf einem Wert, von dem die allermeisten Golfer ihr Leben lang vergeblich träumen.

Der grösste Aufsteiger

Neben mehreren neuen Namen auf der Liste - etwa jenen von Peter Friedli, New Venturetec, oder CSS-Chef Georg Portmann - interessieren in aller Regel auch die grössten Auf- und Absteiger. Deutlich an der Spitze der Gewinner steht mit Walter Kielholz ein prominenter Name. Der VRPräsident der Swiss Re verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 5.7 Punkte auf ein Handicap von 15.5. Das ist ein Riesenschritt und das Resultat vieler Turnierrunden.

Kielholz spielt diese meist am Wochenende in seinem Heimatclub Zumikon, doch sein bestes Resultat stammt von einer Privatrunde auf dem Platz des Engadine Golf Club in Zuoz-Madulain. Angesichts der starken Performance auf dem Rasen wurde sein Handicap zudem noch von der Clubsoftware nach unten angepasst

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