Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als 14-Jähriger habe ich in den Sommerferien als Hilfskraft auf dem Bau gearbeitet. Dort hat man rasch festgestellt, dass ich fürs Zementsackschleppen weniger geeignet war, und mich zur rechten Hand des Bauführers gemacht.

Wie haben Sie das Geld ausgegeben?
Nach zwei Sommern hatte ich genug beisammen, um mir meine Stereoanlage zu kaufen. Die musste damals gross und mächtig sein und war es denn auch. Den Luxman-Röhrenverstärker und die Dynaudio-Boxen habe ich bis heute in Betrieb.

Was bedeutet Ihnen Geld?
Sicherheit, Peace of mind und die Freiheit, sich das eine und ­andere zu leisten.

Das da wäre?
Ich gebe gern Geld aus für Dinge, die mir Freude machen, wie gutes Essen, Ferien, das eine oder andere Sportequipment und natürlich Uhren.

Teure Spässe.
Teuer sind für mich nur Dinge, die mir keine Freude machen. Etwa das Hemd, das ich im Ausverkauf gekauft, aber nie getragen habe.

Bezahlen Sie lieber cash oder mit Karte?
Nur mit Karte.

Kein Bargeld dabei?
Doch, aber es bleibt immer sehr lange im Portemonnaie, seit man Kleinstbeträge kontaktlos bezahlen kann.

Besitzen Sie eine Uhr, mit der Sie bezahlen können?
Nein, dafür arbeite ich erstens in der falschen Branche, zweitens gefallen mir diese Gadgets nicht.

Was machen Sie mit dem Geld, das Sie nicht ausgeben?
Das bleibt liegen. Von der Börse habe ich mich abgemeldet, weil ich keine Lust habe, mich privat mit Finanzfragen herumzuschlagen. Mein Schlaf, meine Freizeit und mein Privatleben sind mir ­dafür viel zu wertvoll.

Welches ist der höchste ­Betrag, den Sie je ins Kassensystem eingetippt haben?
Er war hoch siebenstellig, was beeindruckend ist und motivierend – aber eine sehr grosse Ausnahme. Den allergrössten Teil unseres Umsatzes, und zwar off- wie auch online, ­erzielen wir in weit demokra­tischeren Preislagen.

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