Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit sechs hatte ich in der Adventszeit die Idee, zusammen mit Kollegen und meiner kleinen Schwester Namensanhänger für Weihnachtsgeschenke zu malen. Die verkauften wir dann auf der Strasse für 20 Rappen.

Mögen Sie Bargeld, oder zahlen Sie lieber mit Karte oder Handy?
Ich mag Bargeld. Aber meistens vergesse ich, damit mein Portemonnaie aufzufüllen, und so zahle ich halt mehrheitlich mit der Karte. Den Zugang über das Handy habe ich noch nicht gefunden.

Investieren Sie Ihr Geld, oder geben Sie es gleich wieder aus?
Beides. Investitionen in Langfristiges wie Altersvorsorge etc. und sofortiges Ausgeben für Alltägliches und Hobbys.

Wofür gaben Sie zu viel aus?
Meine Frau und ich kauften während meines Studiums an der Muba sündhaft teuren Wein. Ich weiss auch nicht mehr, was uns geritten hat, denn wir konnten es uns gar nicht leisten. Die Ent­täuschung war gross, als wir ihn Jahre später anlässlich einer Taufe probierten.

Spenden Sie?
Ja, das machen wir regelmäs­sig, aber auch spontan, wenn etwa Mitglieder der Heilsarmee in der Adventszeit singen.

Als begeisterter Biertrinker: Bei welchem Preis für ein Feinschmecker-Bier hört für Sie der Spass auf?
Ich bin gerne bereit, für ein qualitativ hochwertiges Bier mehr zu bezahlen. Es freut mich, dass immer mehr Gastronomen die wachsende Bier­vielfalt wahrnehmen und neben einer Weinkarte auch eine mit verschiedenen Bierstilen in unterschiedlichen Preisklassen anbieten.

Als Verbandsvertreter der Brauereien, der Mineralwasserabfüller und Softdrinkhersteller profitierten Sie vom heissen Sommer. War 2018 ein Rekordsommer für die Getränkebranche?Bei steigenden Temperaturen werden vermehrt «leichtere» Getränke konsumiert. «Leichter» heisst weniger Süsse und weniger Alkoholgehalt. Somit hat unsere Getränkebranche von diesem heissen Sommer sicherlich profitiert. Ich gehe davon aus, dass wir in allen Sparten einen Zuwachs verzeichnen können. 

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