Ihr Motto? Liebe! Liebe ist unbeschränkt und ewig.

Ihre grösste Stärke? Bescheidenheit und Ehrlichkeit. Mit Bescheidenheit gelangt man nie zur Arroganz, dank Ehrlichkeit kann man der Zukunft in die Augen schauen und sie auch erobern.

Ihr grösster Fehler? Ich wäre gerne ein besserer Vater für meine ersten Kinder gewesen. Sie habe ich mit 30 bekommen, das letzte Kind erst mit 50. Ich kann also selber feststellen, dass ich mit der Zeit ein besserer Vater geworden bin.

Ihre härteste Lebensschule? Meine Scheidung. Sie war mein erstes grosses und wichtiges Leid und eine Niederlage. Ich hätte sie mir nie gewünscht, aber sie hat sich schliesslich als positiv herausgestellt.

Bei welcher Gelegenheit lügen Sie? Ich lüge fast nie, denn meine Ethik beruht auf drei Geboten: teilen, respektieren und verzeihen. Wer respektiert, kann nicht lügen.

Ihr liebster Künstler? Giovanni Giacometti, der unser Alpenland mit der besten Emotion und Farbe gezeichnet und gemalt hat. Vor einem Giacometti-Bild habe ich den Eindruck, ich sässe auf der Alp.

Ein gesellschaftlicher Trend, der unterschätzt wird? Die Tradition: ohne Tradition keine Zukunft.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus? Für meine Uhrensammlung, die sowohl für mich als auch für meine Kinder ist. Das gibt mir eine Rechtfertigung, Geld irrational auszugeben.

Was stört Sie in Ihrer Branche? Neid und Schadenfreude, obwohl sie der Beweis dafür sind, dass man Erfolg hat. Also liebe und hasse ich Neid und Schadenfreude.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne post mortem abendessen – und warum? Mit Steve Jobs, weil er Computer, Telefon, Technologie verändert hat.

Welchen Titel soll ein Porträt über Sie tragen? Veteran der Uhrenindustrie. Nach fast 40 Jahren bin ich ja ein Veteran.

Ihr erster Wagen? Der legendäre VW Käfer von 1959, den ich für 1000 Franken mit 250 000 Kilometern gekauft habe.

Eine Quelle der Inspiration? Die Natur, sie gibt uns die Regeln des Lebens und auch dessen Inspiration.

Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang? Künstler, Musiker, Opernsänger.

Ihre grösste Extravaganz? Ein Château d’Yquem 1811, den ich vor 30 Jahren ­gekauft habe und der seither seinen Wert nicht verloren hat.

Eine Uhrenmarke, die zu leiten Sie sich immer gewünscht hätten? Patek Philippe, weil sie für mich die Referenz der Uhr­macherkunst ist.

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