Ihre härteste Lebensschule? Nach dem dreijährigen Militärdienst in Israel in die Auto-Leasing-Agentur meines Vaters einzusteigen und zu erleben, wie diese in Konkurs geht – das hat mich geprägt. ­Anschliessend der gemeinsame Aufbau einer Nachfolgefirma, wobei die Zusammenarbeit zwischen uns nicht funktionierte, weshalb ich mich auf meinen eigenen Weg machte.

Ihr eindrücklichstes Erlebnis? Jeden Tag von meiner dreijährigen Tochter aufs Neue überrascht und beeindruckt zu werden – was das für eine Freude bereitet!

Ihr Lieblingsgadget? Nicht sehr originell, aber es ist mein iPhone. Aus dem einfachen Grund, weil es mir die absolute vernetzte Bewegungsfreiheit gibt, ohne die ich nicht aus dem Haus gehe.

Ihre Lieblingsapp? Ted, Waze, Camera+.

Welches Talent besässen Sie gerne? Schöne Designs zu kreieren und ein Einrichtungstalent zu haben.

Ihr Ausgleich? Eine wohltuende Yogastun-de, eine Massage und ein Besuch im Spa.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus? Für wohlverdiente Ferien auf einer Insel mit tollem Essen.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne post mortem abendessen, und warum? Leonardo da Vinci – seine Beweglichkeit in so vielen Disziplinen ist inspirierend. Einer meiner Lieblingssätze stammt von ihm: «Simplicity is the ultimate sophistication.»

Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang? Ein spähender Adler, der hoch in den Lüften fliegt.

Ihr liebster Künstler? Der Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein, wegen seiner starken Farben und Emotionen.

Ihr erster Wagen? Ein Volvo 240 GL, schwarz, 1986.

Wie möchten Sie sterben? Gesund, glücklich und zufrieden.

Was stört Sie in Ihrer Branche? Personen, die viel reden, aber nichts können.

Was würden Sie nie auf Schnäppchenportalen kaufen? «Sagen Sie niemals nie», ist unsere Erfahrung – alles wird gekauft.

Welchen Titel sollte ein Porträt über Sie tragen? Just do it.

Ihre grösste Extravaganz? Eine Violine von Nicolas Lupot von 1815.

Ein Traum? Sechs Monate Sabbatical an einem tropischen Strand mit meiner Familie, täglichem Yoga und ­asiatischem Essen.

Ihr grösster Fehler? Die Neigung, alles gestern, besser und schneller getan haben zu wollen.

Ihr Motto? Nichts ist unmöglich.

Amir Suissa (41) ist Gründer und Chef des Online-Gutscheindienstes DeinDeal. Zuvor arbeitete der israelisch-schweizerische Doppelbürger bei Xing und Swiss­invest.com und war Mitgründer von First Tuesday.

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