Der deutsche Auto-Experte Professor Ferdinand Dudenhöffer äussert sich in BILANZ skeptisch über die Zukunft von Autobauer Fiat, der vom ehemaligen UBS-Verwaltungsrat Sergio Marchionne geführt wird.

Marchionne hatte als Ziel für Fiat und die Beteiligung Chrysler ausgerufen, der Konzern müsse langfristig wachsen, um die von ihm erwartete Bereinigung am Automarkt zu überleben.

Dudenhöffer sagte dazu, Marchionnes Ziel, «mit sechs Millionen Fahrzeugen jährlich zu den grossen fünf Herstellern zu gehören, die übrig bleiben, wird Marchionne nicht erreichen». Dazu fehle es «an Produktsubstanz».

Ausserdem investiere Marchionne zu wenig in Produktentwicklung und Produktionswerke. «Marchionne versucht, Fiat ohne Geld in die Zukunft zu führen», sagte Dudenhöffer, «das kann nicht gelingen».

(rvc/tno)

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