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Vermögen 
Findige Gründer und Investoren: Die Neuzugänge unter den 300 Reichsten

Klaus Hommels: Investierte unter anderem früh in Skype, Xing und Facebook.Quelle: Lukas Lienhard

Auf die Liste der 300 Reichsten haben es in diesem Jahr neun neue Personen geschafft. Sie bringen es zusammen auf 23,3 Milliarden Franken.

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Familie Safra: 19 bis 20 Milliarden Franken
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Familie Safra: 19 bis 20 Milliarden Franken

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, hat sich mit Joseph Safra (im Bild mit Gattin Vicky) der wahrscheinlich reichste Bankier der Welt in Crans-Montana VS niedergelassen. Vater Jacob Safra gründete einst in São Paulo die Banco Jacob Safra. Nach seinem Tod übernahmen Joseph und sein Bruder Moise die Bank, die sie später in Banco Safra umbenannten. Seit 2006 ist Joseph Safra Alleinherrscher über die Safra Gruppe, eine riesige Ansammlung von Banken sowie Investment- und Beteiligungsfirmen.

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Andrea Bonomi: 1 bis 1,5 Milliarden Franken
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Andrea Bonomi: 1 bis 1,5 Milliarden Franken

Die Private-Equity-Firma von Andrea Bonomi investiert in mittelgrosse Industriegesellschaften, die in ihrem Geschäft als Marktleader gelten, aber aus dem Tritt geraten sind. Mit einem Team von 84 Experten werden die Unternehmen auf Vordermann gebracht und nach fünf bis zehn Jahren wieder abgestossen. Bonomi geschäftet dabei in fünf Ländern, ein Standort ist Lugano. Mit einem Anlagekapital von 6,5 Milliarden Euro, das primär von 50 Institutionellen stammt, zählt das Unternehmen des Italo-Amerikaners zu den grössten unabhängigen Investmentgruppen Europas. In den Beteiligungen arbeiten 18'500 Beschäftigte, die einen Umsatz von 5 Milliarden und ein Ebitda von 838 Millionen Euro erwirtschaften.

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Eugen von Rubinberg: 600 bis 700 Millionen Franken
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Eugen von Rubinberg: 600 bis 700 Millionen Franken

Kaum eine Schweizer App erregte 2017 so viel Aufsehen wie DROTR – kurz für Droid Translator – von Eugen von Rubinberg. Damit lassen sich Mails, Gespräche oder Telefonkonferenzen in mehr als 100 Sprachen in Echtzeit übersetzen. Seine TIW (Technologies Improving the World) mit gut 70 Mitarbeitenden hat in Zürich ihren Hauptsitz.

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Tej Tadi: 450 bis 500 Millionen Franken
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Tej Tadi: 450 bis 500 Millionen Franken

Für sein Start-up hat Tej Tadi schon über 108 Millionen Franken an Kapital eingesammelt. Und er baute in lediglich vier Jahren das einzige Schweizer Einhorn der jüngeren Geschichte auf: Mehr als eine Milliarde Franken ist MindMaze wert. Seine Firma entwickelt Virtual-Reality-Brillen, um Schlaganfallpatienten zu helfen. Die Technologie lässt sich allerdings auch für Games anwenden. Mit seinen 80 Mitarbeitern dürfte das Start-up dieses Jahr 10 bis 15 Millionen Franken umsetzen.

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Klaus Hommels: 350 bis 400 Millionen Franken
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Klaus Hommels: 350 bis 400 Millionen Franken

Klaus Hommels ist der wohl erfolgreichste Investor Europas, der Schweiz sowieso. Der gebürtige Mönchengladbacher und Wahlzürcher hatte bei der Digitalisierung früh den richtigen Riecher. Er steckte sein Geld in Skype, Xing, Facebook, Airbnb oder Spotify, als andere damit noch nichts anzufangen wussten.

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Prinz Robert de Luxembourg: 300 bis 350 Millionen Franken
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Prinz Robert de Luxembourg: 300 bis 350 Millionen Franken

Der an der Waadtländer Riviera wohnhafte Prinz Robert Louis François Marie de Luxembourg erbte mit dem Château Haut-Brion das erste klassifizierte Premier-Grand-Cru-Weingut. Dieses hatte sein Urgrossvater Clarence Dillon, seines Zeichens amerikanischer Botschafter in Paris, 1935 erworben. Im August 2008 übernahm de Luxembourg die Direktion von seiner Mutter und gründete zusätzlich ein Handelsunternehmen, Clarence Dillon Wines, sowie die Bordeaux-Weinmarke Clarendelle.

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Adrian Gasser: 250 bis 300 Millionen Franken
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Adrian Gasser: 250 bis 300 Millionen Franken

Im letzten Jahrhundert schuf Adrian Gasser sich einen Namen, indem er Spinnereifirmen übernahm und viele davon nach Händeln mit Gewerkschaften wieder schloss. Heute betätigt sich der Thurgauer als Immobilienentwickler, der über ein umfangreiches Portfolio an Liegenschaften verfügt. Weiter ausgebaut hat der 74-Jährige seine Aktivitäten als Finanzinvestor.

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David Marcus: 250 bis 300 Millionen Franken
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David Marcus: 250 bis 300 Millionen Franken

Seine ersten beiden Gründungen, GTN und Echovox, beide in der Telekombranche aktiv, siedelte David Marcus noch in Genf an. Doch für die dritte, mit der er schliesslich reich wurde, zügelte der 44-Jährige mit Kind und Kegel ins Silicon Valley: 2008 baute Marcus dort den Internetbezahldienst Zong auf. 2011 verkaufte Marcus Zong für eine viertel Milliarde Dollar an den Branchenriesen PayPal. Ein Jahr später wurde er sogar CEO des Milliardenkonzerns.

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Jérôme Félicité: 100 bis 150 Millionen Franken
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Jérôme Félicité: 100 bis 150 Millionen Franken

Jérôme Félicité ist Verwaltungsrat und Aktionär von 47 Gesellschaften. Seit 2006 hat der 44-Jährige rund 30 Start-ups gegründet, darunter die Finanz- und Versicherungsberatungsfirma Aznar sowie die Immobilienmakler Partner Real Estate Knight Frank und Edifea, die einen Umsatz von über 100 Millionen Franken erzielen. In Thailand betreibt der Schweizer mit Partnern die Franchise-Restaurantketten Le Boeuf sowie Crêpes.

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Quelle: Bilanz