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Friedrich Flick verschenkt ein zweites Kunst-Konvolut

Friedrich Flick schenkt ein zweites Kunst-Konvolut
Friedrich Christian «Mick» Flick schenkt der deutschen Nationalgalerie weitere 104 Exponate.Keystone

In Berlin galt Friedrich Flick bereits als grösster ­Einzelspender seit Gründung der deutschen Nationalgalerie. Nun schenkt der Engros-Sammler ihr ein zweites Kunst-Konvolut.

Von Walter Pellinghausen
09.02.2015

450–500 MILLIONEN

Bereits vor seinem 70. Geburtstag im vergangenen September galt der deutsche Multimillionenerbe Friedrich Christian (Mick) Flick aus dem Berner Oberland in der alten Reichshauptstadt Berlin als grösster ­Einzelspender seit Gründung der dortigen Nationalgalerie im 19. Jahrhundert. Exakt 166 Exponate aus den Depots der Zürcher Firma F. Ch. Flick Kunst­verwaltung GmbH aus dem 20. und 21. Jahrhundert hatte der Vater von drei Kindern im Jahre 2008 der Stiftung Preussischer Kulturbesitz übertragen. 

Nun jubiliert Michael ­Eissenhauer, der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, über ­weitere 104 Kunstgeschenke aus dem Hause Flick: «Es ist eine wichtige Geste im richtigen Augenblick.»

Steuerexilant Flick

Die Schweiz, wo der Steuerexilant Flick – auch das ein aktuelles Jubiläum – vor genau 40 Jahren Zuflucht suchte, wird prominent vertreten durch ­Arbeiten von Pipilotti Rist oder aus dem Atelier Peter Fischli / David Weiss. Für diesen Herbst planen die Beschenkten eine Ausstellung im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin, wo Flick seit gut zehn Jahren schon knapp zwei Drittel seiner insgesamt mehr als 2500 Kunstwerke ­deponiert hat – als Dauerleihgabe bis ­mindestens 2021.

 

 

 

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