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Präsidentenwahl  
Misstöne vor dem Migros-Showdown

Jeannine Pilloud und Ursula Nold
Kontrahentinnen: Jeannine Pilloud (l.) und Ursula Nold.Quelle: Bilanz

Die Migros erhält erstmals eine Präsidentin. Doch die interne Kandidatin Ursula Nold passt vielen in der Konzernspitze nicht.

Philipp Albrecht
Von Philipp Albrecht
21.02.2019

Führungsleute im Migros-Genossenschaftsbund wollen einen Sieg von Ursula Nold bei der Migros-Präsidentenwahl am 23. März verhindern. Dies, weil Nold weder Führungs- noch operative Business-Erfahrung mitbringt. Darum wurde Ex-SBB-Topmanagerin Jeannine Pilloud angefragt.

Das verantwortliche Evaluationsgremium hat dazu einen Headhunter beauftragt, eine Frau zu finden, die explizit Führungserfahrung in einem Grossunternehmen mitbringt.

 

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Migros-Kenner rechnen mit einem Sieg Nolds

Bei der letzten Wahl vor sieben Jahren wurde diese Anforderung noch nicht gestellt. Zudem wurde die Migros noch nie zuvor von einem Externen geführt. Des Weiteren soll Nold explizit aufgefordert worden sein, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Sie selbst äussert sich nicht dazu.

Da sie in der Delegiertenversammlung hohes Ansehen geniesst, rechnen Migros-Kenner mit einem Sieg Nolds.

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