In Assessments werden die Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft. Doch der Assessment-Stress beginnt bereits am Morgen. Denn bevor der Bewerber in quälenden Interviews in die Mangel genommen wird, muss er sich entscheiden: für die richtige Garderobe. Der erste Eindruck ist nicht zu unterschätzen. Wenn möglich sollte man sich also vorher über den Dresscode des Wunscharbeitgebers informieren.

Bewirbt man sich für einen Bank-Job sind Anzug und Krawatte Pflicht. Beim Internetriesen Google soll ein legeres Auftreten erwünscht sein. Daneben sollte ein gepflegtes Aussehen für jeden selbstverständlich sein.

Persönlichkeit ist wichtig

Das klassische Assessment besteht in der Regel aus folgenden Komponenten: Interview, Präsentation, Rollenspiel, Fallstudie, Postkorb, Arbeitsprobe, Persönlichkeits- und Intelligenztest. Denn neben der fachlichen Kompetenz, zählt auch die Persönlichkeit.

Auch darauf kann man sich vorbereiten. Durch Zurückhaltung in Gruppengesprächen oder Verschlossenheit in Interviews kommt man dem Traumjob schwerlich näher. Auch die Präsentationen sollten strukturiert sein.

Die Lohnfrage

Ein nicht unwichtiges Kriterium für den neuen Job ist für viele Bewerber die Lohnfrage. Doch nicht immer sollte man sie in einem Assessment stellen. Wie beim Dresscode sollte die Frage oder Forderung zum potenziellen Arbeitgeber passen: Bewirbt man sich bei einem Finanzdienstleister, kann eine gut begründete Lohnforderung positiv auffallen. Denn der Bewerber zeigt, dass er sich mit Zahlen auskennt und sich obendrauf noch mit dem Unternehmen befasst hat.

Die Do's und Don'ts im Assessment sehen Sie in der Bildergalerie oben.

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