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US-Insiderhändler drohen 20 Jahre Haft

Rajaratnam nach dem Verlassen des Gerichtsgebäudes. (Bild: Keystone)

Der grösste Fall von Insiderhandel an der Wall Street endet für den Hauptangeklagten wahrscheinlich im Gefängnis. Ein US-Gericht hat den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam in allen Punkten für schuldig befunden.

Veröffentlicht 11.05.2011

Das Urteil gegen Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam ist am Mittwoch in Manhattan ergangen. Nun drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Mit dem Schuldspruch endete ein monatelanges Verfahren, dass die Wall Street im Atem gehalten hatte wie kaum ein zweites. Rajaratnam hatte in der Finanzmetropole ein dichtes Netz an Informanten aufgezogen; seine Kontakte reichten bis ins Management grosser US-Konzerne. So erschwindelte er nach Ansicht der Jury 63,8 Millionen Dollar.

Mehrere Komplizen hatten bereits gestanden, Rajaratnam selbst leugnete seine Schuld bis zuletzt. Zu den bekannten Namen, die in die Affäre hineingezogen wurden, gehörten die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs, die Halbleiter-Konzerne AMD und Intel oder das Computerurgestein IBM.

(cms/laf/sda)

 

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