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Tamedia-Verleger Supino: «Kommunikation war nicht kohärent»

Pietro Supino: Interesse am Winterthurer Landboten. (Bild: Keystone)

Pietro Supino äussert sich im Interview zum Verdrängungskampf in der Medienbranche, zur nicht optimalen Kommunikation des Verlags – und zu den weiteren Kaufgelüsten der Tamedia.

Von Stefan Barmettler und Dirk Schütz
30.05.2013

Tamedia AG ist in der Romandie mit ihren Sparplänen für Tageszeitungen wie Le Matin oder Tribune de Geneve unter Druck geraten. Verleger Pietro Supino räumt im BILANZ-Interview Korrekturbedarf ein. «Ja, wir haben verschiedene Felder identifiziert. Die ganze Kontroverse ist auch entstanden, weil unsere interne Kommunikation nicht kohärent war. Es wurden unterschiedliche Signale ausgesendet.»

Auf die Frage, ob beim Le Matin eine Schliessung eine Option wäre, meint der Zürcher Verleger: «Natürlich braucht jede Aktivität eine gesunde wirtschaftliche Grundlage. Wir haben die Ambition, ein nachhaltiges Geschäftsmodell für die Zeitung zu finden. Ich hoffe, dass dies gelingt.»

Weiter bestätigt Supino, dass er an einem Kauf des Winterthurer Landboten interessiert wäre: «Wir sind mit 20 Prozent am Landboten beteiligt, und er bildet einen integrierenden Bestandteil des Verbunds Zürcher Regionalzeitungen. Wenn die Zeitung verkauft wird, sind wir natürlich interessiert.»

Lesen Sie das vollständige Interview in der neuen BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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