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SRG-Chef de Weck: «Bleiben in schwarzen Zahlen»

«In ein paar Jahren wird man über diese Debatte den Kopf schütteln», glaubt SRG-Chef Roger de Weck. (Bild: Keystone).

Das Internet wird auch für den Schweizerischen Rundfunk immer wichtiger. SRG-Generaldirektor Roger de Weck äussert sich im Gespräch mit BILANZ zum Online-Werbeverbot des Bundesrats.

Von Dirk Schütz und Ueli Kneubühler
04.10.2012

Für Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, liegt die Zukunft im Internet. «Die Werbung geht dorthin, wo die Menschen sind. Und die sind mehr und mehr im Internet. Es wäre verrückt, jährlich 1,6 Milliarden Franken in die Schweizer Video- und Audioproduktion zu investieren, diese aber nicht auch im Internet zur Geltung zu bringen», sagt de Weck in der BILANZ.

Der Bundesrat hat der gebührenfinanzierten SRG jüngst verboten, Werbung auf deren Online-Plattformen zu schalten. De Weck zum bundesrätlichen Verdikt: «In Sachen Online-Werbung wurde die Perspektive nicht verschlossen, in Sachen audiovisuelles Online-Angebot wurde behutsam eine Perspektive aufgetan.»

Die Bandbreite von Meinungen auf den Bundesratsentscheid deute darauf hin, „dass der Bundesrat einen salomonischen Entscheid getroffen hat.» In ein paar Jahren werde man über diese Debatte den Kopf schütteln, glaubt der SRG-Chef. Das aktuelle Geschäftsjahr allerdings, läuft laut de Weck gut, wobei schon dieses Jahr die Werbeerlöse merklich zurückgehen würden. «Von allfälligen Sondereffekten abgesehen, bleiben wir aber trotzdem in den schwarzen Zahlen.»

Lesen Sie das ganze Interview mit Roger de Weck in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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