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Sergio Ermotti hat noch nicht genug von der UBS

Sergio Ermotti hat noch nicht genug von der UBS
Sergio Ermotti: «Ich fühle mich ziemlich wohl mit dem, was ich heute mache». Keystone

Der UBS-Chef sieht seine Arbeit bei der Grossbank noch nicht getan. Im Zuge des Brexits steht möglicherweise ein neuer Umbau bevor. Zudem werden die Kunden der Bank endlich wieder mutiger.

UBS-Chef Sergio Ermotti will bei der Schweizer Grossbank noch länger an Bord bleiben. Sein Job sei noch nicht erledigt, sagte er in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Sender CNBC. «Ich fühle mich ziemlich wohl mit dem, was ich heute mache und ich denke, dass es immer noch einige Dinge zu tun gibt», sagte Ermotti. Nun gehe es darum, dass die Bank zeige, dass sie kontinuierlich wachsen könne. Ermotti steht seit knapp sechs Jahren an der Spitze des grössten Schweizer Geldhauses.

Dieser steht im Zuge des Brexits möglicherweise ein Umbau bevor: Die UBS könnte Jobs aus London nach Frankfurt, Amsterdam oder Madrid verlagern. «Bis zum Ende des Sommers, Anfang des vierten Quartals werden wir eine Entscheidung treffen», sagte Ermotti.

Kunden sind wieder bereit zu handeln

In dem für die Bank wichtigen Vermögensverwaltungsgeschäft würden viele Kunden wieder mehr handeln und weniger Bargeld horten. «Das ist ganz klar ein Zeichen, dass die Leute bereit sind, mehr zu investieren, wenn auch sehr vorsichtig», sagte der Bankchef. Wenn die Kunden aktiver sind, steigen tendenziell auch die Gebühreneinnahmen der Bank. Die UBS legt ihre Halbjahresbilanz am 28. Juli vor.

(reuters/gku)

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