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Schweizer sind die Spitzenverdiener Europas

Nirgends in Europa ist die Lohntüte dicker als bei Frau und Herrn Schweizer. Der Abstand zu den jeweils zweitplatzierten Ländern beträgt sogar mehr als 20 Prozent.

Veröffentlicht 06.01.2015

Die Schweizer Löhne bleiben in Europa auf ihrer Spitzenposition. Sowohl die Gehälter für Fachkräfte wie auch diejenigen auf der mittleren Führungsebene sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hierzulande am höchsten, wie aus der am Dienstag publizierten Studie des Beratungsunternehmens Towers Watson hervorgeht.

Mit einem Mediansalär für Fachkräfte von 92'639 Franken und 160'941 Franken auf der mittleren Führungsebene heben sich die Schweizer Löhne klar von anderen europäischen Ländern ab, so die Studie. Der Abstand zu den jeweils zweitplatzierten Ländern - Dänemark bei den Fachkräften und Luxemburg auf der mittleren Führungsebene - beträgt gemäss Erhebung jeweils mehr als 20 Prozent.

Schweizer mit der grössten Kaufkraft

Auch wenn Steuern und Lebenskosten in Betracht gezogen würden, hätten Schweizer Arbeitnehmer eine grössere Kaufkraft als in anderen europäischen Ländern, so die Studie.

«Die hohen Saläre und die hohe Kaufkraft sind wohl der Grund, dass ein attraktives Gehaltspaket für Schweizer Arbeitnehmer erst auf Platz sechs der ausschlaggebenden Faktoren für eine Stellenwahl rangiert», wird Studienleiter Hans Münch von Towers Watson in der Mitteilung zitiert. Demgegenüber zählten europaweit Gehalt und Jobsicherheit zu den wichtigsten Faktoren bei der Stellenwahl.

(awp/ccr)

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