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Mangel 
Schweiz: Fachkräfte weiterhin gesucht

Den Schweizer Unternehmen fehlt es weiterhin an Fachkräften.  Keystone

Trotz Einwanderung gehen der Schweiz die Fachkräfte aus. Dabei werden nicht nur Facharbeitende gesucht. Noch prekärer als in der Schweiz ist die Situation allerdings in anderen Ländern.

Veröffentlicht 19.08.2014

Trotz Einwanderung von gut ausgebildeten Arbeitnehmern fehlt es den Schweizer Unternehmen weiterhin an Fachkräften. Der Mangel hat sich allerdings innert Jahresfrist verringert, wie einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Personalvermittlers Manpower zu entnehmen ist.

Ein Drittel der über 750 befragten Unternehmen hatte im ersten Quartal 2014 Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung und sah sich von Talentknappheit betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 4 Prozentpunkte weniger.

Gesucht sind vor allem Facharbeitende

Der Hauptgrund ist ein Mangel an Fachkompetenzen bei den Kandidaten, ausserdem werden fehlende branchenspezifische Qualifikationen oder Zeugnisse und ein Fehlen an verfügbaren Kandidaten beklagt. Gesucht sind vor allem Facharbeitende. Diese Kategorie liegt zum fünften Mal in Folge auf Platz eins der zehn meistgesuchten Berufe in der Schweiz. Auf dem zweiten Platz liegen wie im Vorjahr Manager und Führungskräfte, auf dem dritten neu Techniker.

Auch Buchhalter und Finanzpersonal, Chauffeure, Handelsvertreter und Arbeitnehmende im Gastgewerbe werden stark gesucht. Etwas verbessert hat sich aus Arbeitgeber-Sicht das Angebot an Sekretärinnen/Assistenten und Verwaltungspersonal. Sie rutschten vom dritten auf den achten Platz ab. Erst den neunten Platz belegen Ingenieure, die im Jahresvergleich zwei Plätze verlieren.

Kein Sonderfall

Der Mangel an geeigneten Arbeitskräften scheint weltweit sogar leicht ausgeprägter zu sein als in der Schweiz. 36 Prozent der befragten über 37'000 Unternehmen in 42 Ländern haben Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Es handelt sich dabei um den höchsten Anteil seit sieben Jahren.

Am ausgeprägtesten ist die Talentknappheit zum dritten Mal in Folge in Japan. Mehr als vier Fünftel der dortigen Arbeitgeber haben grosse Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Am wenigsten Probleme haben demgegenüber die Arbeitgeber in den krisengeschüttelten Ländern Irland und Spanien.

(sda/ccr)

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