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CEO-Wechsel 
Plötzlich auf der Suche nach einem neuen Chef

Diese Woche hat Klaus Stahlmann mit seinem vorzeitigen Abgang als CEO bei Sulzer überrascht. Ein plötzlicher Chefwechsel ist für Firmen schwierig: Ihr Image leidet, es entstehen hohe Kosten.

Ein erzwungener Wechsel an der Spitze kostet Unternehmen gemäss einer internationalen Studie der Beratungsgesellschaft Strategy& (vormals Booz & Company) im Schnitt 1,8 Milliarden Dollar mehr als ein planmässiger,  wie handelszeitung.ch berichtet.

Besonders ins Gewicht fallen dabei die indirekten Kosten – die Performance der Mitarbeiter sinkt, Kunden sind weniger zufrieden und Spekulationen um Unternehmenskrisen wirken sich möglicherweise auf den Aktienkurs aus.

In der Schweiz wird gerne geplant

In der Schweiz sind unerwartete Chefwechsel wie jüngst bei Sulzer selten. 2014 liefen 83 Prozent der CEO-Wechsel hierzulande planmässig ab, das zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC. 60 Prozent der turnusmässig neu ernannten Spitzenmanager stammten dabei aus den eigenen Reihen, 40 Prozent der Chefsessel wurden mit externen Kandidaten besetzt.

Plötzliche Chefwechsel in der Schweiz sind selten. Einen Überblick über die Ausnahmen sehen Sie in der Bildergalerie oben.

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