Immer mehr Jobs finden am Laptop statt und immer mehr Jobs sind dadurch kaum noch örtlich gebunden. In Zeiten von Skype, Slack und Co. hat die physische Anwesenheit im Büro deutlich an Notwendigkeit verloren. Doch sind Home-Office-Arbeiter wirklich zufriedener? Eine US-Studie legt das nahe.

Das Marktforschungs-Startup TinyPulse hat 509 Menschen befragt, die ihren Arbeitsort frei wählen können, und die Daten mit den Antworten von klassischen Angestellten verglichen.

Freiarbeiter sind zufriedener

Es stellte sich heraus, dass die Freiarbeiter im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit waren und sich mehr wertgeschätzt fühlten. Andererseits äußerten sich die Büroarbeiter (nicht unerwartet) positiver über die Beziehungen zu ihren Kollegen. 91 Prozent der Freiarbeiter berichteten, an ihrem gewählten Ort produktiver zu arbeiten als im Büro.

Wichtig ist dabei folgender Aspekt: Die Freiarbeiter waren nur zufriedener, wenn sie selbst entschieden hatten, so zu arbeiten – nicht, wenn der Chef es entschieden hatte.

Mitarbeitern die Option zu geben, sich den Arbeitsplatz selbst auszusuchen, kann für Firmen also durchaus sinnvoll sein. Im Silicon Valley wird das schon lange praktiziert, in der Schweiz setzt sich das mobile Arbeiten langsam durch. Laut einer Studie von Deloitte arbeiten aktuell 28 Prozent der Schweizer auch mal von zu Hause aus.

(me)

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