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Lohn: Schrumpfende Boni

Eiszeit am Paradeplatz: eingefrorene Löhne, schrumpfende Boni bei den Banken.

Der BILANZ-Lohnrechner zeigt: Die Boni sind gesunken – auf durchschnittlich 17'224 Franken.

Von Stefan Barmettler
29.04.2013

Der Umbruch in der Finanzbranche schlägt sich im Einkommen nieder. Mittlerweile verdient mehr, wer in der Pharmaindustrie arbeitet. Der ­BILANZ-Lohnrechner weist für die Branche derzeit einen Durchschnittslohn von 9941 Franken pro Monat aus. Bankangestellte erhalten 9429 Franken, das sind 187 Franken pro Monat weniger als im Vorjahr. Auch der Bonus leidet unter den sinkenden Erträgen der Branche: Er beträgt dieses Jahr 24 476 Franken, fast 3700 Franken weniger als im letzten Jahr. Noch stärker eingebrochen sind die Boni im Informatiksektor (–17 Prozent) oder in der Maschinen- und Metallindustrie (–16 Prozent).

Die Zahlen basieren auf dem Lohnrechner der BILANZ, der seit 2006 ­online ist und Salärvergleiche in ­Branchen, Regionen, Berufen, Hierarchiestufen usw. vergleichbar macht. Bis dato haben sich über 160 000 Lohnbezüger an der Umfrage beteiligt, allein in den letzten zwölf Monaten waren es deren 30 623. Exakt 3460 Banker haben ihre Lohneckdaten in den letzten zwölf Monaten online eingegeben.

Der Online-Lohnrechner zeigt auch, wie sich Firmentreue und Erfahrung pekuniär auszahlen. Wer weniger als fünf Dienstjahre vorweisen kann, ­verdient im Schnitt 7170 Franken, ­zwischen fünf und zehn Dienstjahren sind es 8152 Franken. Auf einen ­Monatslohn von 9512 Franken bringt es jemand, der über zehn Dienstjahre auf dem Buckel hat. 

www.bilanz.ch/lohnvergleich

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