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Lohn ohne Arbeit für Daniel Vasella

Daniel Vasella: Dem früheren Konzernchef bleibt ein weiteres Privileg (Bild: 2013). Keystone

Daniel Vasella soll den Novartis-Führungsnachwuchs coachen. Sein Berater-Mandat sieht dafür eine fürstliche Entlöhnung vor. In diesem Jahr gab Vasella keine Coaching-Stunden. Geld gibt es dennoch.

Von Holger Alich
05.10.2016

Ausser Spesen nicht viel gewesen: Ende des Jahres läuft der Berater-Vertrag aus, den Daniel Vasella mit seinem alten Arbeitgeber Novartis nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat abgeschlossen hatte. Vasella sollte für ein Honorar von pauschal 25'000 Dollar pro Tag den Führungsnachwuchs coachen.

Laut Branchenkreisen hat der ehemalige Konzernchef im laufenden Jahr aber keine einzige Coaching-Session abgehalten. Im ersten Jahr des Vertrages kam er für einen Tag in den Konzern, 2014 waren es immerhin
 zwei Trainingstag. Finanziell hat Vasellas Trainingsmüdigkeit jedoch keine Folgen. Denn sein Vertrag sieht eine Mindestentschädigung von 250’000 Dollar vor – pro Jahr.

Mit Büro in Rotkreuz

Und auch nach Ablauf seines Berater-Vertrags steht dem Ex-CEO weiterhin ein Büro in Rotkreuz auf Kosten des Konzerns zur Verfügung. Darauf hat er Anspruch, weil er Ehrenpräsident von Novartis ist.

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