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Ex-SNB-Präsident Roth: CS muss beim Abbau nachziehen

Jean-Pierre Roth, heute Präsident der Genfer Kantonalbank. (Bild: Keystone)

Ex-Nationalbankchef Jean-Pierre Roth zu Schrumpfkuren der Grossbanken und mit Kritik an der Nationalbank.

Von Dirk Schütz
15.11.2012

Nach dem Radikalabbau bei der UBS fordert der frühere Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth von der Credit Suisse einen ähnlich drastischen Abbau. «Beide Grossbanken haben das gleiche Problem. Die Credit Suisse muss aus diesem Grund genauso ihre Bilanzpositionen reduzieren und das Investment Banking abbauen wie die UBS», betont Roth gegenüber BILANZ.

Den Schritt der UBS begrüsst er: «Das Thema des Ausstiegs aus dem Investment Banking lag seit Jahren auf dem Tisch. Der Schritt ist richtig und überfällig. Er hätte schon viel früher erfolgen sollen.» Der heutige Präsident der Genfer Kantonalbanken kritisiert jedoch Nationalbank und Finma in Bezug auf die Regulierung der Kantonalbanken.

Die Kantonalbanken sollten nicht wie die Grossbanken behandelt werden, betont Roth. «Sie sind regional verankert. Sie stellen deshalb kein Systemrisiko dar. Also brauchen wir auch nicht die gleich hohen Kapitalanforderungen wie UBS und Credit Suisse.»

Lesen Sie das ganze Interview in der neuen BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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