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Ermittlungen gegen Promi-Autohändler Santoro

Ricardo Santoro im Visier der Aargauer Staatsanwaltschaft. (Bild: Keystone)

Urkundenfälschung, Veruntreuung, Betrug – harte Vorwürfe gegen Riccardo Santoro. Der Prominenten-Autohändler ist jetzt ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.

Veröffentlicht 30.06.2011

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau ermittelt gegen den Prominenten-Autohändler Riccardo Santoro wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, der Veruntreuung und des Betruges. Wie BILANZ berichtet, wirft die Untersuchungsbehörde dem Garagisten vor, Leasingfahrzeuge, die Eigentum der Fiat-Tochter Fidis Finance waren, im Wert von mindestens 20 Millionen Franken eigenmächtig verkauft zu haben.

Er soll «eine unbestimmte Zahl von Leasingverträgen» manipuliert oder gar gefälscht haben und amtliche Dokumente für die Strassenverkehrsämter verfälscht haben. «Die Strafuntersuchungen sind aufwendig», sagt Adrian Schulthess, leitender Staatsanwalt des Kantons Aargau. «Die Leasinggeschäfte enthalten komplexe Rechtsprobleme, die sich auf die strafrechtliche Beurteilung auswirken.» Santoro hatte einen schwunghaften Handel mit Luxus-Limousinen aufgezogen und diese vorwiegend an leitende Banker, bekannte Sportler und passionierte Autofans zu äusserst günstigen Bedingungen verleast.

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