Bis Ende Dezember steht er noch als Berater zur Verfügung, dann ist endgültig Schluss: Nach zehn Jahren tritt Eric Tveter (60) ab beim Kabelnetzanbieter UPC, der bei seinem Amtsantritt noch Cablecom hiess und gerade von Sunrise übernommen wird.

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In Rente möchte er aber noch nicht gehen: «Mein Vater ist fast 90. Er hat sich als Partner unseres Familienunternehmens mit 62 Jahren zurückgezogen. Im Rückblick, sagt er, war das zu früh.»

Offen für VR-Mandate

Tveter liebäugelt mit einem weiteren operativen Job in der Telekomindustrie. Auch für VR-Mandate ist er offen – bereits sitzt er im Board der First National Bank of Long Island, seiner Heimat. «Ich könnte mir aber auch ein Engagement im Bereich E-Sports vorstellen», sagt er.

 

Zeit für Golf

Klar ist: Er wird in der Schweiz bleiben. «Wir wohnen seit zehn Jahren in Meilen, es ist der beste Ort, wo wir je gelebt haben», sagt Tveter. Soeben hat er die C-Bewilligung erhalten. Hierzulande einen Telekomjob seiner Schuhgrösse zu finden, dürfte aber schwierig werden.

 

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Die operative Leitung der UPC hatte Tveter bereits letzten September an Severina Pascu abgegeben. Die Carrier in Osteuropa, für die Tveter bis 2018 ebenfalls zuständig war, hat die Mutter Liberty Global inzwischen fast alle verkauft. Das eröffnete Tveter viel Freizeit: Sein Golf-Handicap verbesserte er in den letzten zwölf Monaten um 4.8 auf 10.3.