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Besitzerfamilie will bei Roche stärkere Rolle spielen

Franz Humer: Wenn der Präsident abtritt, soll bei Roche eine neue Ära beginnen. (Bild: Keystone)

Bei Roche meldet sich die Besitzerfamilie Oeri-Hoffmann zu Wort: Bei der Wahl des neuen Präsidenten will sie eine entscheidende Rolle spielen.

Von Erik Nolmans und Kristina Gnirke
21.03.2013

Mit dem Rückzug von Roche-Präsident Franz Humer soll die Prädominanz eines einzelnen starken Präsidenten bei Roche enden: «Die Familie wird künftig eine stärkere Rolle spielen», sagt André Hoffmann, Sprecher der Besitzerfamilie Oeri-Hoffmann in der neuen Ausgabe der BILANZ. Hoffmann schwebt ein «Dreieck aus Non-Executive-Chairman, CEO und Mehrheitsaktionär» vor. 

Der nächste wichtige Schritt, den der Familienpool nicht nur Humer überlassen will, ist die Wahl des neuen Präsidenten: «Der Familiepool beeinflusst massgeblich, wer im Verwaltungsrat sitzt, weil wir die Generalversammlung kontrollieren», sagt Hoffmann. «Dass die Familie eine entscheidende Rolle in der Wahl des neuen Chairmans spielen wird, folgt daraus.»

Dass mit dem Rücktritt von Daniel Vasella bei Novartis und von Franz Humer bei Roche in der Frage einer möglichen Fusion eine neue Öffnung stattfinden könnte, weisst Hoffmann klar von sich: «Eine Fusion von Roche und Novartis steht überhaupt nicht zur Debatte. Sie macht heute noch weniger Sinn als früher.»

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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